Dienstag, 23. Februar 2016

Noch einmal stürmt, noch einmal, liebe Freunde!

Bei dem heutigen Treffen konzentrierten wir uns ausnahmsweise auf nur zwei Themen.

Zuerst berichtete Beryl ausführlich über ihren Besuch in der vorigen Woche nach Dubai.  Die Reise verlief anscheinend nicht ohne Probleme - u.a. eine liegengelassene Handtasche, eine von einem Automaten verschluckten Kreditkarte, eine Magenverstimmung und kühles, regnerisches Wetter.

In der zweiten Hälfte versuchten wir die originellen Shakespeare Zitate zu erraten, die sich hinter den entsprechenden Schlegel-Tieck Übersetzungen verbargen.  Etwa:

Auch ist des Königs Nam'   ein fester Turm   (Richard Third) .... (a tower of strength )

Es war für uns erstaunlich, wie viele bekannte Redewendungen aus Shakespeares Dramen stammten.

Nächstes Treffen am 14. März

Donnerstag, 11. Februar 2016

Viel Lärm um Nichts

Mit diesem und anderen Shakespeare Zitate (in der berühmten Schlegel-Tieck Übersetzung) hatten wir 15 unterhaltsamen Minuten.  Beryl hatte nämlich eine Klassenübung aus ihrer Zeit als Englischlehrerin in Rostock mitgebracht.

Ansonsten sprachen wir über Fasching, die eventuelle Abschaffung von Bargeld und Beryls bevorstehende Fahrt nach Dubai.  Die zwei Stunden vergingen wie üblich sehr schnell, nicht zuletzt weil es so lange dauerte, eine einfache Tasse Kaffee zu bekommen.  Na ja, es gibt schlimmere Probleme auf dieser Welt.

Die Diskussion über das Brexit wurde aufs nächste Treffen verschoben, was am 22. Februar stattfindet.


Montag, 25. Januar 2016

Ein heißes Bad erfrischt den Körper, ein heißer Tee den Geist.

Beim zweiten Treffen im Januar war unser 'runder Tisch' voll besetzt.  Wir hatten auch ein volles Programm.

Zunächst kamen wir auf die U3A Wandergruppen zu sprechen.  Beryl hatte früher an der deutschsprachigen Gruppe teilgenommen aber der Gruppenleiter war ein bißchen zu eifrig bei der Sache, so dass es letztendlich keinen Spaß machte.  Sally konnte das zum Teil bestätigen, kann aber offensichtlich besser mit den Strapazen eines langen Geländemarsches zurecht kommen.

Der Text von Roger über einen defekten Kaffeevollautomaten sorgte dann für eine rege Diskussion über Kaffesorten, Teemischungen und die vielfältigen Kapseln, die heute auf dem Markt sind. Fazit: es geht nichts über das gute, alte Teasmade.

"sauteuer aber bald defekt"
Britische Wertarbeit 

Nach der Pause brachte Alan anhand von drei Beispielen einige Übersetzungen von Effi Briest ins Gespräch.  Es handelte sich um Wortspiele, die Übersetzer vor besonderen Problemen stellten.

Wir treffen uns wieder am 8. Februar.


Mittwoch, 13. Januar 2016

Prosit Neujahr

Am ersten Treffen nach Weihnachten waren die Themen für uns von den Nachrichten quasi vorgeschrieben.  Wir sprachen über die schrecklichen Vorgänge in Köln in der Silvesternacht sowie über die Überschwemmungen im Nordengland und ein eventuelles Hochwasser in Marlow.

Irgendwie kamen wir auch auf Einbrüche in Marlow zu sprechen, und die Vorbeugungsmaßnahmen, die wir treffen.  Doyne meinte, ein Hund sei die beste Abschreckung.

Vor Bowies früherer Wohnung in der Schöneberger Hauptstraße in Berlin
haben Fans Blumen und Kerzen niedergelegt, 

An dem Montag wurde auch der Tod von David Bowie verkündet.  Er hatte gerade seinen 69. Geburtstag gefeiert. Über 40 Jahre war er im Musikgeschäft tätig, und hatte sein neues Album „Blackstar“ erst ein paar Tage früher herausgebracht.
Von 1976 bis 1978 lebte er mit seinem Kollegen und Freund Iggy Pop in einer Siebenzimmer-Wohnung in der Hauptstraße 155 in Berlin-Schöneberg.  Um ihm zu gedenken, will die Hauptstadt nun eine Straße nach ihm benennen.

„Es gibt in Berlin eine künstlerische Spannung, die mir nirgendwo anders jemals begegnet ist. Paris? Vergiss es. Berlin has it.“ (David Bowie)

Es gab wie immer ein paar Entschuldigungen aber wir freuten uns über ein neues Mitglied.  Wir möchten Dich herzlich willkommen heißen, Terry!

Dienstag, 15. Dezember 2015

Tief verschneit liegt Feld und Wald...

Nicht ganz bei 12 Grad, aber immerhin ...

Nachdem Waitrose uns einen Korb gegeben hatte, erklärte sich Sally bereit, in die Bresche zu springen sozusagen und bot uns einen Zufluchtort an.  Dafür sind wir ihr sehr verbunden, nicht zuletzt für die Kaffee und Kuchen zur Halbzeit.

Die Gruppe überraschte Alan, den Convenor (zu Deutsch: Hiwi, Einberufer, Mädchen für alles, Handlanger) mit einer Weihnachtskarte und einem kaum verdienten Geschenk, was gar nicht nötig gewesen wäre.

Jahresendflügelfiguren

Viele Themen kamen bei dem Gespräch auf: u.a  Brücken in Marlow und Budapest, Weihnachtsschmuck, unsere Weihnachtsgebräuche, und die unklugen Entscheidungen, die Jugendlichen bei der Studiumwahl treffen.

Doyne und Jenny hatten einen Text über das angebliche Geheimverhältnis zwischen Prince Harry und Pippa Middleton mitgebracht.   Als treue Royalisten wollten wir als Gruppe keine weitere Stellung zu diesen unwürdigen Anschuldigungen nehmen :-) 

Also, das war's für dieses Jahr.  Wir trefffen uns wieder am 11. Januar am angestammten Ort.

Unseren unzähligen Lesern auf der ganzen Welt wünscht die Redaktion ein frohes Weihnachtsfest, friedvolle Festtage und alles Gute für das kommende Jahr.

Montag, 7. Dezember 2015

Zwei Themen standen auf der Tagesordnung für unser Treffen am 23. November.  Wir hatten vor uns einen Text von Judy über die Stellung von der deutschen Sprache in der Welt.  Es gäbe ein wachsendes Interesse daran.  Laut dem Artikel möge die deutsche Sprache viel weniger Muttersprachler als andere Länder haben aber wegen der Wirschaftsmacht stehe sie viel höher auf der Rangliste wichtiger Weltsprachen als man sonst erwarten würde.



Die neue Vertrauenwürdigkeit, die Deutschland geniesst, ergibt sich aus der sog. soft power, was der weichen Macht entspricht, die auf Grundlage kultureller Attraktivität entsteht.  Diese soft power  erlaubt einem Land Macht auszuüben, indem es wichtige politische Partner  beeinflußt, ohne wirtschaftliche oder militärische Anreize einzusetzen.

In der zweiten Hälfte sprachen wir über die Verkehrsprobleme in Marlow und insbesondere über Fahrradwege. Aus einem Artikel, den Jenny und Doyne mitgebracht hatten, lasen wir über ein Projekt in Berlin, wobei neue Fahrradwege unter U-Bahnbrücken angelegt wurden.  Einziger Haken für uns - wir haben keine solche Brücken.

Das nächste Treffen und wohl Letztes vor Weihnachten ist am 14. Dezember.

Dienstag, 10. November 2015

Ich merkele. du merkelst, er/sie/es merkelt

Wir kamen wieder am 9. November zusammen.  Doyne und Jenny leiteten die erste Diskussion anhand einer Rezension von dem Buch 'Er ist Wieder da' und dessen Verfilmung .


Das Buch und Film über den wiedererwachten Hitler halten den Deutschen einen Spiegel vor und zeigen wie das Deutschland von heute einen Hitler erneut aufnimmt, wie es sich von ihm (vielleicht) aus der „Volksseele“ sprechen lässt. Die Hitler Figur nimmt dem Volk die Scham, über verborgene Ängste zu sprechen, so dass die normalen Bürger, die ihm  begegnen, Vorurteile Fremdenhass und Politikverdrossenheit einfach so heraussprudeln.

Andere Themen, die einfach so aus uns heraussprudelten, waren Energiesparmaßnahmen und die Jugendsprache.  Anregung für das letztere Thema war ein interessanter Text, den Brian mitgebracht hatte. Der Begriff Alpha-Kevin wäre zuerst der Spitzenreiter bei der Langenscheidt Wahl, wurde aber dann von der Liste gestrichhen. weil er für "der Dümmste von allen"stand, und insofern als diskriminierend gilt.  Als Ersatz für Kevin ist  das Verb "merkeln" nachgerückt - als Ausdruck für maximale Passivität!


Das nächste Treffen ist am 23. November

Wir haben für das nächste Treffen einen Diskussionstext von Jenny mitgenommen - Diejenigen, die nicht dabei waren, können den Text hier herunterladen.