Drei Thema beherrschte das heutige Treffen, Iran, Grönland aber vor allem die Gesundheitssysteme in Deutschakland und GB. Auslöser war ein Bericht über die explodierenden Gesundheitskosten in Deutschland und ein Vorschlag von Kassenärzten, sie in den Griff zu bekommen. Sie fordern eine sogenannte Kontaktgebühr.
Wir stellten fest, dass das britische Modell zeigt, dass ein System mit weniger Arztbesuchen pro Kopf zwar effizienter steuern kann, aber oft mit dem Preis sehr langer Wartezeiten und eines erschwerten Zugangs erkauft wird. In der deutschen Debatte um die Praxisgebühr wird das UK oft als Beispiel dafür genannt, wie „GP-Gatekeeping“ die Kontaktzahlen senkt – während Kritiker mit Recht vor unseren Wartezeiten warnen.
Peter erzählte anhand der Erfahrungen seiner Tochter von den Problemen für junge Ärtze. Die Hauptbeschwerde der Assistenzärzte bezüglich Ausbildungsplätze ist, dass es nicht genug davon gibt, was bedeutet, dass Tausende von Ärzten Gefahr laufen, nicht in das Fachgebiet einzusteigen, für das sie ausgebildet wurden, obwohl der NHS einen erheblichen Personalmangel hat. Dieser Mangel ist zu einem zentralen Thema in den jüngsten Auseinandersetzungen und Streiks geworden.

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