Heute war unsere Runde außergewöhnlich gut besucht – fast schon wie ein kleines Wiedersehen nach den Sommerwochen.
James erzählte lebhaft von seinem Trip nach Hamburg, inklusive Hafenluft, und die Miniatur Wunderwelt. Gloria brachte Eindrücke von ihrer Guernsey‑Reise mit. Sie sprach auch über die deutsche Besatzung der Insel im Zweiten Weltkrieg, die bis heute Spuren hinterlässt. Besonders eindrucksvoll fand sie die erhaltenen Bunker und die Berichte der Inselbewohner, die von Einschränkungen, Misstrauen und dem Alltag unter der Besatzung erzählen. Und Steve und Bea waren in den Ardennen unterwegs, wo sie zwischen Wäldern, Hügeln und belgischem Bier eine richtig entspannte Zeit hatten.
Unser Hauptthema war diesmal allerdings deutlich weniger idyllisch: die 20‑mph‑Geschwindigkeitsbegrenzungen in Städten und wie wir uns damit fühlen.
Die Diskussion war – sagen wir mal – sehr lebendig. Wir sprachen über lokale Verkehrsprobleme, chaotische Fahrmanöver, fragwürdige Überholversuche und die Frage, ob Verkehrsberuhigung wirklich beruhigt oder eher nervt. Viele hatten Beispiele aus Marlow parat, die man glatt in ein Verkehrslehrbuch aufnehmen könnte.
Besonders gefreut haben wir uns über die Rückkehr von Beryl. Sie brachte gleich ein persönliches Anliegen mit: eine Beschwerde über den Fahrstil ihres Sohnes. Die Runde war sich einig, dass manche Themen einfach generationsübergreifend bleiben – und dass Mütter beim Autofahren immer Recht haben.
Ein gut besuchtes Treffen, viele Geschichten, viel Meinung – genau so mögen wir es.






