Dienstag, 26. Februar 2019

Zurück in die Zukunft

Unsere gestrigen Diskussionen kreisten um zwei Themen: die Zukunft vom Einkaufen in der zunehmend digitalisierten Welt und das schwierige Problem der ISIS-Rückkehrer.

Über die meisten Punkte waren wir uns einig. Der Amazon Laden im RTL Bericht  so wie ISIS-Anhänger, wie Shamima Begum waren uns verdächtig.  An online shopping gehe aber keinen Weg vorbei.

Die beiden Judys konnten viel Interessantes über Geschäfte in der Marlower Hauptstrasse von früher erzählen und wir alle wunderten uns, wie wir damals ohne Kühlschrank und Gefriertrühe auskamen.  Paul, der in Naphill wohnt, sprach begeistert von den Hauslieferungen von Lebensmitteln.

Marlow, bevor es Sainsbury und Waitrose gab

Weil wir nur 9 waren, verzichteten wir heute auf 'Sansibar', damit die fehlenden Mitglieder nicht zu sehr zurückbleiben würden.

Wir treffen uns demnächst am 11. März.

Dienstag, 12. Februar 2019

Auf den Hund gekommen

Am heutigen Montag teilten wir unsere 16 Teilnehmer in 2 Gruppen auf.   Wir beschäftigten uns zum Teil mit dem Thema 'Hunde und Haustiere' und stellten erwartungsgemäß fest, dass die Meinungen zu dieser emotionalen Frage stark auseinandergingen. 



In der anderen Gruppe ging es auch um das zahlenmäßige Ungleichgewicht auf der Erde zwischen  den Geschlechtern. 

In unseren Buch litten wir gemeinsam mit dem Pfarrer Helander und seinem entzündeten Beinstump und brüchigen Gottvertrauen.  Beim nächsten Mal nehmen wir die Lektüre von Seite 129  auf. 

Das wäre am 25. Februar.

Wort bzw. Ausdrücke der Woche : 

auf den Hund gekommen - gone to the dogs.

da liegt der Hund*  begraben - that's the nub of the matter.

*Der Ursprung hat aber (aller Wahrscheinlichkeit nach) nicht mit dem Wort Hund (mit der heutigen Bedeutung = "vierbeiniges Haustier") zu tun, sondern mit dem althochdt. Wort: "hunda" = Beute, Raub (bzw. dem mittelhochdt. Wort: "hunde" = (mit gleicher Bedeutung).

Dienstag, 29. Januar 2019

Eile mit Weile

Unsere Runde heute stand ganz im Zeichen des vorgeschlagen Tempolimits auf deutschen Autobahnen.

Die Teilnehmenden tauschten ihre Erfahrungen vom Fahren in Deutschland aus.  Es stellte sich heraus, dass viele beim Überschreiten des Limits geblitzt worden waren, und  einen Sicherheitskurs abgelegt hatten, damit sie Punkte auf dem Führerschein meiden konnten.



Carol wies darauf hin, dass ein Unfall auch ein paar Meilen pro Stunde über 30, tödlich enden kann.  Darunter stehen die Chancen des Opfers viel besser, einigermaßen glimpflich davon zukommen.

Wir stellen fest, dass der Bußgeldkatalog in Deutschland fairer ist als Unserer, denn ein Verstoß von 20km/s mit einer Strafe von nur 30 Euro geahndet wird.

https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/

Was die Organisation heute betraf, bildeten wir mit 9 Anwesenden eine Gruppe - nach und nach kamen ein paar Nachzügler dazu, so dass wir eigentlich zwei Gruppen hätten bilden können, aber wir schafften es gerade.  Wichtig ist, dass die Teilnehmer in solchen Fällen Rücksicht auf Andere nehmen, und nicht allzu lange Redezeit für sich beanspruchen.  Hoffentlich haben sie Verständnis dafür, wenn der Covenor versucht, diejenigen zu unterbrechen, die mit ihrer eigenen Beredsamkeit derart mitgerissen werden, dass sie nicht merken, dass Andere zu Wort kommen möchten.

Wort der Woche: aufstoßen.  Paul erzählte uns von einem Empfang in München, als er peinlicherweise die wichtigen Gäste und Bonzen aufforderte, auf den Botschafter aufzustoßen anstatt anzustoßen.   

Paul beim Aufstoßen auf den Botschafter


Das Nächste Treffen findet am 11 Februar statt.  Im Buch lesen wir von Seite 121 weiter.

Dienstag, 15. Januar 2019

Prost neues Jahr

Das heutige Treffen war nicht nur das Erste im neuen Jahr sondern stellte auch einen Meilenstein in der Geschichte unserer U3A Gruppe, denn zum ersten Mal teilten wir uns in zwei kleinere Runden auf, um die Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Gesprächspartnern zu fördern.  Und die neue Initiative wirkte. 

Das Thema 'Alkohol' hatten wir uns im voraus aufgegeben, und wir stellten fest, dass jede(r) eigene Ehfahrungen zur Debatte bringen konnte.   Allerdings wusste niemand genau, wieviel man trinken durfte, bevor man die zulässige Promille Grenze für Autofahrer überschreiten würde (0,5 in Deutschland und 0,8 in GB) Nach Recherchen im Internet ist man immer schlauer ....  Unten eine nützliche Tabelle -



In der zweiten Hälfte widmeten wir uns unserem Andersch Text.  Beim nächsten Mal lesen wir von Seite 108 weiter.

Das nächste Treffen findet am 28. Januar statt.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Opfer des eigenen Erfolgs

Unser erstes Treffen in der Methodist Kirche brach alle bisherigen Besucherrrekorde.   Hohe Mitgliederzahlen sind aber nicht ohne weiteres ein Grund zum Feiern.  Wir stellten mit Bedauern fest, dass siebzehn Teilnehmer an einer Konversationsgruppe den eigentlichen Zweck einer solchen Gruppe vereitelte.  Denn es wird zunehmend schwer, dass alle Anwesenden zum Wort kommen können.

Es wurde also beschlossen, dass wir beim nächsten Treffen am 14. Januar zwei kleinere aber sprachlich heterogene Gruppen bilden werden, getrennt durch die Falttüren, die zufällig in unserem Zimmer vorhanden sind.

Trotz der oben genannten Probleme hatten wir interessante Diskussionen, die um verschiedene Themen kreisten: Staatsangehörigkeit, Rufnamen, aktuelle Nachrichten aus Deutschland (Streiks, Kramp-Karrenbauer, verspätete Digitaisierung in Schulen usw.)  Carol und Sally versorgten uns mit Naschereien und das Küchenpersonal mit Getränken.  Es bleibt abzuwarten, ob wir uns zukünftig in der vorgeschlagenen Gruppengestaltung zurecht finden können.

In diesem Sinne ab in die Rinne - frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht Euch Alan

Zu guter letzt mein Lieblingsgedicht zur Weihnachtszeit


Mittwoch, 28. November 2018

Auf zu neuen Ufern, Genossen!

Ja, wir ziehen um.  Unser kleines Zimmer war am Montag bis auf den letzten Platz gefüllt und als ein paar Nachzügler auftauchten, mussten wir weitere Stühle aus dem Café holen.  Höchste Zeit also, dass wir ernsthaft über eine neue Bleibe nachdächten.  Beim nächsten Treffen werden wir uns also probeweise in der Methodist Church versammeln, und wenn alle gut läuft, wird das sog. Denton Room unser künftigen Treffpunkt sein.

Ein eventuelles neues Mitgleid nahm an unserer Runde teil, und zwar Klaus, ein gebürtiger Deutscher.   Wir sprachen über Brexit (was denn sonst!), Obdachlose, die TV-Sendung über Cliveden, und Staatsangehörigkeit, denn Klaus hatte nach 50 Jahren auf der Insel immer noch nicht  seinen deutschen Pass gegen einen Britischen ausgetauscht, eine Entscheidung, die er überzeugend rechtfertigen konnte.

Bei der Lektüre unseres Buches trafen wir auf den Ausdruck "mach keine Fisimatenten".  Alan lieferte eine Erklärung des Wortes (die erste hier unten) aber weitere Recherchen legen nahe, dass diese bildhafte Erklärung etwas weither geholt ist.  Schade!

Viele glauben, er komme aus früheren Zeiten, als französische Soldaten junge Mädchen mit der Aufforderung „Visitez ma tente!“ einluden, in ihr Zelt zu kommen. Das stimmt aber nicht.




Der Ausdruck stammt bereits aus dem 16. Jahrhundert, als es die „visae patentes“ gab. Dabei handelte es sich um Offizierspatente. Diese auszufertigen dauerte sehr lange und war sehr kompliziert.

Außerdem gab es noch ein zweites Wort, das etwa 100 Jahre später dazukam, die Visamente. Der Begriff stammt aus der Wappenkunde, der Heraldik, und bestimmt, wie ein Wappenschild aussieht. Als die Gestaltung immer komplizierter wurde – mit Rocaillen, einem zweiten Wappenschild obendrauf etc. – hat man die „Visamente“ und die „visae patentes“ zum neuen Wort Fisimatenten zusammengesetzt.


Nächstes Treffen am 10.Dezember in der Mehtodist Church - und hierzu folgen per Email weitere Infos bald

Und Sansibar - lest weiter bitte, bis Seite 95

Sonntag, 25. November 2018

Streit auf dem Farm


wenn du deine  Kühe  nicht von meinem Grund und Boden runterholst ...
abknallen - shoot
Zuchbull - prize bull (for breeding)
Jagdhund - hunting dog
Bettvorleger - rug
pinkeln - pee
Richtung Friedhof  vorgehen - to the cemetary
ein Haar krümmen - touch a hair on someone's head
abhauen mit - run off with
abmachen - agree, strike a deal