Am heutigen Montag teilten wir unsere 16 Teilnehmer in 2 Gruppen auf. Wir beschäftigten uns zum Teil mit dem Thema 'Hunde und Haustiere' und stellten erwartungsgemäß fest, dass die Meinungen zu dieser emotionalen Frage stark auseinandergingen.
In der anderen Gruppe ging es auch um das zahlenmäßige Ungleichgewicht auf der Erde zwischen den Geschlechtern.
In unseren Buch litten wir gemeinsam mit dem Pfarrer Helander und seinem entzündeten Beinstump und brüchigen Gottvertrauen. Beim nächsten Mal nehmen wir die Lektüre von Seite 129 auf.
Das wäre am 25. Februar.
Wort bzw. Ausdrücke der Woche :
auf den Hund gekommen - gone to the dogs.
da liegt der Hund* begraben - that's the nub of the matter.
*Der Ursprung hat aber (aller Wahrscheinlichkeit nach) nicht mit dem Wort Hund (mit der heutigen Bedeutung = "vierbeiniges Haustier") zu tun, sondern mit dem althochdt. Wort: "hunda" = Beute, Raub (bzw. dem mittelhochdt. Wort: "hunde" = (mit gleicher Bedeutung).
Dienstag, 12. Februar 2019
Dienstag, 29. Januar 2019
Eile mit Weile
Unsere Runde heute stand ganz im Zeichen des vorgeschlagen Tempolimits auf deutschen Autobahnen.
Die Teilnehmenden tauschten ihre Erfahrungen vom Fahren in Deutschland aus. Es stellte sich heraus, dass viele beim Überschreiten des Limits geblitzt worden waren, und einen Sicherheitskurs abgelegt hatten, damit sie Punkte auf dem Führerschein meiden konnten.
Carol wies darauf hin, dass ein Unfall auch ein paar Meilen pro Stunde über 30, tödlich enden kann. Darunter stehen die Chancen des Opfers viel besser, einigermaßen glimpflich davon zukommen.
Wir stellen fest, dass der Bußgeldkatalog in Deutschland fairer ist als Unserer, denn ein Verstoß von 20km/s mit einer Strafe von nur 30 Euro geahndet wird.
https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/
Was die Organisation heute betraf, bildeten wir mit 9 Anwesenden eine Gruppe - nach und nach kamen ein paar Nachzügler dazu, so dass wir eigentlich zwei Gruppen hätten bilden können, aber wir schafften es gerade. Wichtig ist, dass die Teilnehmer in solchen Fällen Rücksicht auf Andere nehmen, und nicht allzu lange Redezeit für sich beanspruchen. Hoffentlich haben sie Verständnis dafür, wenn der Covenor versucht, diejenigen zu unterbrechen, die mit ihrer eigenen Beredsamkeit derart mitgerissen werden, dass sie nicht merken, dass Andere zu Wort kommen möchten.
Wort der Woche: aufstoßen. Paul erzählte uns von einem Empfang in München, als er peinlicherweise die wichtigen Gäste und Bonzen aufforderte, auf den Botschafter aufzustoßen anstatt anzustoßen.
Das Nächste Treffen findet am 11 Februar statt. Im Buch lesen wir von Seite 121 weiter.
Die Teilnehmenden tauschten ihre Erfahrungen vom Fahren in Deutschland aus. Es stellte sich heraus, dass viele beim Überschreiten des Limits geblitzt worden waren, und einen Sicherheitskurs abgelegt hatten, damit sie Punkte auf dem Führerschein meiden konnten.
Carol wies darauf hin, dass ein Unfall auch ein paar Meilen pro Stunde über 30, tödlich enden kann. Darunter stehen die Chancen des Opfers viel besser, einigermaßen glimpflich davon zukommen.
Wir stellen fest, dass der Bußgeldkatalog in Deutschland fairer ist als Unserer, denn ein Verstoß von 20km/s mit einer Strafe von nur 30 Euro geahndet wird.
https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/
Was die Organisation heute betraf, bildeten wir mit 9 Anwesenden eine Gruppe - nach und nach kamen ein paar Nachzügler dazu, so dass wir eigentlich zwei Gruppen hätten bilden können, aber wir schafften es gerade. Wichtig ist, dass die Teilnehmer in solchen Fällen Rücksicht auf Andere nehmen, und nicht allzu lange Redezeit für sich beanspruchen. Hoffentlich haben sie Verständnis dafür, wenn der Covenor versucht, diejenigen zu unterbrechen, die mit ihrer eigenen Beredsamkeit derart mitgerissen werden, dass sie nicht merken, dass Andere zu Wort kommen möchten.
Wort der Woche: aufstoßen. Paul erzählte uns von einem Empfang in München, als er peinlicherweise die wichtigen Gäste und Bonzen aufforderte, auf den Botschafter aufzustoßen anstatt anzustoßen.
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| Paul beim Aufstoßen auf den Botschafter |
Das Nächste Treffen findet am 11 Februar statt. Im Buch lesen wir von Seite 121 weiter.
Dienstag, 15. Januar 2019
Prost neues Jahr
Das heutige Treffen war nicht nur das Erste im neuen Jahr sondern stellte auch einen Meilenstein in der Geschichte unserer U3A Gruppe, denn zum ersten Mal teilten wir uns in zwei kleinere Runden auf, um die Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Gesprächspartnern zu fördern. Und die neue Initiative wirkte.
Das Thema 'Alkohol' hatten wir uns im voraus aufgegeben, und wir stellten fest, dass jede(r) eigene Ehfahrungen zur Debatte bringen konnte. Allerdings wusste niemand genau, wieviel man trinken durfte, bevor man die zulässige Promille Grenze für Autofahrer überschreiten würde (0,5 in Deutschland und 0,8 in GB) Nach Recherchen im Internet ist man immer schlauer .... Unten eine nützliche Tabelle -
In der zweiten Hälfte widmeten wir uns unserem Andersch Text. Beim nächsten Mal lesen wir von Seite 108 weiter.
Das nächste Treffen findet am 28. Januar statt.
Das Thema 'Alkohol' hatten wir uns im voraus aufgegeben, und wir stellten fest, dass jede(r) eigene Ehfahrungen zur Debatte bringen konnte. Allerdings wusste niemand genau, wieviel man trinken durfte, bevor man die zulässige Promille Grenze für Autofahrer überschreiten würde (0,5 in Deutschland und 0,8 in GB) Nach Recherchen im Internet ist man immer schlauer .... Unten eine nützliche Tabelle -
In der zweiten Hälfte widmeten wir uns unserem Andersch Text. Beim nächsten Mal lesen wir von Seite 108 weiter.
Das nächste Treffen findet am 28. Januar statt.
Mittwoch, 12. Dezember 2018
Opfer des eigenen Erfolgs
Unser erstes Treffen in der Methodist Kirche brach alle bisherigen Besucherrrekorde. Hohe Mitgliederzahlen sind aber nicht ohne weiteres ein Grund zum Feiern. Wir stellten mit Bedauern fest, dass siebzehn Teilnehmer an einer Konversationsgruppe den eigentlichen Zweck einer solchen Gruppe vereitelte. Denn es wird zunehmend schwer, dass alle Anwesenden zum Wort kommen können.
Es wurde also beschlossen, dass wir beim nächsten Treffen am 14. Januar zwei kleinere aber sprachlich heterogene Gruppen bilden werden, getrennt durch die Falttüren, die zufällig in unserem Zimmer vorhanden sind.
Trotz der oben genannten Probleme hatten wir interessante Diskussionen, die um verschiedene Themen kreisten: Staatsangehörigkeit, Rufnamen, aktuelle Nachrichten aus Deutschland (Streiks, Kramp-Karrenbauer, verspätete Digitaisierung in Schulen usw.) Carol und Sally versorgten uns mit Naschereien und das Küchenpersonal mit Getränken. Es bleibt abzuwarten, ob wir uns zukünftig in der vorgeschlagenen Gruppengestaltung zurecht finden können.
In diesem Sinne ab in die Rinne - frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht Euch Alan
Zu guter letzt mein Lieblingsgedicht zur Weihnachtszeit
Es wurde also beschlossen, dass wir beim nächsten Treffen am 14. Januar zwei kleinere aber sprachlich heterogene Gruppen bilden werden, getrennt durch die Falttüren, die zufällig in unserem Zimmer vorhanden sind.
Trotz der oben genannten Probleme hatten wir interessante Diskussionen, die um verschiedene Themen kreisten: Staatsangehörigkeit, Rufnamen, aktuelle Nachrichten aus Deutschland (Streiks, Kramp-Karrenbauer, verspätete Digitaisierung in Schulen usw.) Carol und Sally versorgten uns mit Naschereien und das Küchenpersonal mit Getränken. Es bleibt abzuwarten, ob wir uns zukünftig in der vorgeschlagenen Gruppengestaltung zurecht finden können.
In diesem Sinne ab in die Rinne - frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht Euch Alan
Zu guter letzt mein Lieblingsgedicht zur Weihnachtszeit
Mittwoch, 28. November 2018
Auf zu neuen Ufern, Genossen!
Ja, wir ziehen um. Unser kleines Zimmer war am Montag bis auf den letzten Platz gefüllt und als ein paar Nachzügler auftauchten, mussten wir weitere Stühle aus dem Café holen. Höchste Zeit also, dass wir ernsthaft über eine neue Bleibe nachdächten. Beim nächsten Treffen werden wir uns also probeweise in der Methodist Church versammeln, und wenn alle gut läuft, wird das sog. Denton Room unser künftigen Treffpunkt sein.
Ein eventuelles neues Mitgleid nahm an unserer Runde teil, und zwar Klaus, ein gebürtiger Deutscher. Wir sprachen über Brexit (was denn sonst!), Obdachlose, die TV-Sendung über Cliveden, und Staatsangehörigkeit, denn Klaus hatte nach 50 Jahren auf der Insel immer noch nicht seinen deutschen Pass gegen einen Britischen ausgetauscht, eine Entscheidung, die er überzeugend rechtfertigen konnte.
Bei der Lektüre unseres Buches trafen wir auf den Ausdruck "mach keine Fisimatenten". Alan lieferte eine Erklärung des Wortes (die erste hier unten) aber weitere Recherchen legen nahe, dass diese bildhafte Erklärung etwas weither geholt ist. Schade!
Viele glauben, er komme aus früheren Zeiten, als französische Soldaten junge Mädchen mit der Aufforderung „Visitez ma tente!“ einluden, in ihr Zelt zu kommen. Das stimmt aber nicht.
Der Ausdruck stammt bereits aus dem 16. Jahrhundert, als es die „visae patentes“ gab. Dabei handelte es sich um Offizierspatente. Diese auszufertigen dauerte sehr lange und war sehr kompliziert.
Außerdem gab es noch ein zweites Wort, das etwa 100 Jahre später dazukam, die Visamente. Der Begriff stammt aus der Wappenkunde, der Heraldik, und bestimmt, wie ein Wappenschild aussieht. Als die Gestaltung immer komplizierter wurde – mit Rocaillen, einem zweiten Wappenschild obendrauf etc. – hat man die „Visamente“ und die „visae patentes“ zum neuen Wort Fisimatenten zusammengesetzt.
Nächstes Treffen am 10.Dezember in der Mehtodist Church - und hierzu folgen per Email weitere Infos bald
Und Sansibar - lest weiter bitte, bis Seite 95
Ein eventuelles neues Mitgleid nahm an unserer Runde teil, und zwar Klaus, ein gebürtiger Deutscher. Wir sprachen über Brexit (was denn sonst!), Obdachlose, die TV-Sendung über Cliveden, und Staatsangehörigkeit, denn Klaus hatte nach 50 Jahren auf der Insel immer noch nicht seinen deutschen Pass gegen einen Britischen ausgetauscht, eine Entscheidung, die er überzeugend rechtfertigen konnte.
Bei der Lektüre unseres Buches trafen wir auf den Ausdruck "mach keine Fisimatenten". Alan lieferte eine Erklärung des Wortes (die erste hier unten) aber weitere Recherchen legen nahe, dass diese bildhafte Erklärung etwas weither geholt ist. Schade!
Viele glauben, er komme aus früheren Zeiten, als französische Soldaten junge Mädchen mit der Aufforderung „Visitez ma tente!“ einluden, in ihr Zelt zu kommen. Das stimmt aber nicht.
Der Ausdruck stammt bereits aus dem 16. Jahrhundert, als es die „visae patentes“ gab. Dabei handelte es sich um Offizierspatente. Diese auszufertigen dauerte sehr lange und war sehr kompliziert.
Außerdem gab es noch ein zweites Wort, das etwa 100 Jahre später dazukam, die Visamente. Der Begriff stammt aus der Wappenkunde, der Heraldik, und bestimmt, wie ein Wappenschild aussieht. Als die Gestaltung immer komplizierter wurde – mit Rocaillen, einem zweiten Wappenschild obendrauf etc. – hat man die „Visamente“ und die „visae patentes“ zum neuen Wort Fisimatenten zusammengesetzt.
Nächstes Treffen am 10.Dezember in der Mehtodist Church - und hierzu folgen per Email weitere Infos bald
Und Sansibar - lest weiter bitte, bis Seite 95
Sonntag, 25. November 2018
Streit auf dem Farm
wenn du deine Kühe nicht von meinem Grund und Boden runterholst ...
abknallen - shoot
Zuchbull - prize bull (for breeding)
Jagdhund - hunting dog
Bettvorleger - rug
pinkeln - pee
Richtung Friedhof vorgehen - to the cemetary
ein Haar krümmen - touch a hair on someone's head
abhauen mit - run off with
abmachen - agree, strike a deal
Montag, 12. November 2018
Von Mohnblüte zum Mohnbrötchen
Die Anzahl der Deutschlernenden geht auf Landesebene immer weiter zurück während wir im Gegensatz zum vorherschenden Trend immer mehr TeilnehmerInnen verzeichnen. Unser kleines Zimmer platzte heute aus allen Nieten.
Die heutigen Diskussionen standen ganz im Zeichen der Gedächtnisfeier für die Weltkriegsopfer und das mit Recht.
Peter erzählte von einem Besuch beim Zahnarzt - er hatte nämlich beim Einbeißen in ein Mohnbrötchen ein Backenzahn irreparabel beschädigt. Der Zahn musste zu seinem großen Leidwesen gezogen werden aber die Rechnung dafür ist immer noch nicht ins Haus geflattert.
Nach der Pause lasen wir in unserem Text weiter und wir haben uns vorgenommen in der Zwischenzeit vor dem nächsten Treffen bis Seite 75 zu lesen.
Eine Übersetzung von dem schwierigen Gregor-Kapitel ist übrigens hier zu finden
Wörter der Woche: Kriegsgräberfürsorge - War Graves Commission
Klatschmohnblüte (f) - a poppy
verwittert - weather-beaten
Die heutigen Diskussionen standen ganz im Zeichen der Gedächtnisfeier für die Weltkriegsopfer und das mit Recht.
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| Bundespräsident Steinmeier legt einen Kranz am Cenotaph nieder |
Peter erzählte von einem Besuch beim Zahnarzt - er hatte nämlich beim Einbeißen in ein Mohnbrötchen ein Backenzahn irreparabel beschädigt. Der Zahn musste zu seinem großen Leidwesen gezogen werden aber die Rechnung dafür ist immer noch nicht ins Haus geflattert.
Nach der Pause lasen wir in unserem Text weiter und wir haben uns vorgenommen in der Zwischenzeit vor dem nächsten Treffen bis Seite 75 zu lesen.
Eine Übersetzung von dem schwierigen Gregor-Kapitel ist übrigens hier zu finden
Wörter der Woche: Kriegsgräberfürsorge - War Graves Commission
Klatschmohnblüte (f) - a poppy
verwittert - weather-beaten
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