Dienstag, 13. Oktober 2020

Willkommen, Bienvenue, Welcome. Glücklich zu sehen, je suis enchanté

 Nach einer zwei-wöchigen Unterbrechung loggten wir für unseren regelmäßigen Kaffeeklatsch ein.   Wir waren neun, wenn wir Bärbels niedlichen Welpen*, den Hektor, mitzählen.

Nach ein paar Minuten Plauderei während sich  die Spätankömmlingen meldeten,  ging es weiter mit der Tagesordnung.  Heute befassten wir uns mit Weltsprachen, und zwar welche wir am liebsten beherrschen würden.  Französisch, Italienisch und Deutsch wurden am häufigsten erwähnt, wobei 


Alan meinte Italienisch und Deutsch, so schwer es ihm tat, keine Weltsprachen wären.  Sally erwiderte, dass man in diesem Zusammenhang Namibia nicht übersehen sollte.  Alan plädierte für Russisch, konnte aber die Anderen nicht überzeugen.  Wie die Lage betreffs Deutsch in Namibia tatsächlich steht, sollte sich den einschlägigen Wikipedia Artikel hinwenden**

Klassiker der Literatur waren unser nächstes Thema - welche Titel haben wir uns zu lesen vorgenommen.  Unser digitaler Fragebogen lieferte folgende Antworten: 

  • Brave new World - 1
  • Alles von Shakespeare - 1
  • Dickens, egal was - 1
  • Don Quixote - 1
  • Tom Jones - 1
  • die Geschwister Bronte - 1
  • Kant - 1
  • Weiß nicht - 1
  • "Ich lese keine Klassiker" - 1
  • Iliad und Odyssey - 2
  • Krieg und Frieden - 4

Als nächstes wollte der Convenor wissen, was uns davon abhält, diese Bücher in die Hand zu nehmen - aber unsere zugeteilte Zoom-Periode lief plötzlich aus und wie der werte Berthold Brecht schrieb 

'Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen'

Aber am 26. Oktober geht es weiter - zwar in den half-term Schulferien - aber hoffentlich werden nicht allzuviele sich entschuldigen müssen.


*Ja, Welpe gehört zu der Gruppe der n-Deklination von maskulinen Nomen.  auch schwache Nomen genannt, 

**Das im multilingualen Namibia gesprochene Deutsch hat die Stellung einer Minderheitensprache, ist als eine der elf Nationalsprachen anerkannt und neben Afrikaans, Otjeherero, Oshivambo und Englisch (der heutigen einzigen Amtssprache) eine der lebendigen Sprachen des Landes. Verkehrssprache ist es aktuell nach Stefan Engelberg vom Institut für Deutsche Sprache nicht. In einigen Teilen des Landes genießt Deutsch, meistens neben Afrikaans, Oshivambo und in jedem Fall Englisch, auch einen offiziellen Status auf kommunaler Ebene.

Montag, 28. September 2020

Die Fragestunde

 Unsere Diskussionen heute ergaben sich aus den Ergebnissen von einer online-Umfrage, die der Gruppenleiter aufgestellt hatte.

Die hohe Teilnahmequote bedeutete, dass wir viel Stoff  zu analysieren hatten.  Wir schafften es nicht in den verfügbaren 45 Minuten uns mit allen Fragen zu befassen, aber das daraus resultierende Gespräch, als wir versuchten, unseren jeweiligen Gesichtspunkt zu begründen,  war höchst interessant. 

Hier einige der kniffligen Fragen, mit denen wir uns auseinanderzusetzen versuchten.


Die nächste Runde findet am 12. Oktober statt




Montag, 21. September 2020

Mit Volldampf voraus

 Nach einer mehrwöchigen Pause trafen wir uns wieder am 14. September.  Es war, als ob wir nie weggewesen wären.   

Anscheinend hatten alle Teilnehmer die Unterbrechung gut überstanden und wir freuen uns auf den 28. September.  Auf absehbare Zeit (eigentlich unabsehbar) werden unsere Gespräche per Zoom fortgesetzt.



Dienstag, 28. Juli 2020

Ruhe bewahren und weitermachen

Während des heutigen Treffens liessen wir die vergangen vier Monate Revue passieren.  Die Teilnehmer sprachen abwechselnd von ihren persönlichen Überlegungen über das Lockdown-Leben.

Die üblichen Verdächtigen
Doyne freute sich, dass er und andere das Auto wochenlange nicht benutzen, was eine enorme Entlastung für die Umwelt als Folge hatte.  Einige Teilnehmer litten am meisten darunter,  dass sie coronabedingt die Kinder und Enkelkinder nicht besuchen konnten, oder aber, dass das Uni-Studium der Kinder unterbrochen wurde.  Gloria mit ihrem Gipsbein war ohnenhin ans Haus gefesselt aber Paul nutzte die Ausfallzeit, um ein 1000-Stück Puzzle zu bewältigen.  Sein Sohn versorgte ihn dabei mit Nahrungslieferungen.  Mittelerweile in Frieth (die sog. "Partyhochburg der Chilterns") liessen sich die Bewohner  nicht von einem Regensturm unterkriegen, sondern verlegten ihre Fete einfach in die Garage und feierten auschweifend weiter (wohl bis die Polizei anrückte und die angetrunkenen Gäste mit Hunden und Tränengas auseinander trieb )  Sarah entdeckte alte Schulfreunde per Zoom-Chats und erfuhr, was sie in den Jahren dazwischen gemacht hatten.  Bärbel kämpfte mit einem Leck am Balkon und einer kaputten Zahnprothese und plädierte für mehr Handwerker in ihrer Wahlheimat. 

Eigentlich sollte das letzte Treffen im Juli das vorläufighe Ende dieses Sememsters signalisieren aber mangels anderer Aktivitäten werden wir wahrscheinlich in zwei Wochen wieder zusammenkommen.  In der Zwischenzeit lautet die Devise wie immer:  Ruhe bewahren und weitermachen, bzw. Tee trinken.

Montag, 13. Juli 2020

Lass mal klönen

Nach einer dreiwöchigen Unterbrechung loggten wir wieder  in das inzwischen sehr vertraute Zoom-Platform ein.  Kein festes Thema stand auf dem Program.  Gloria, die wir zuletzt am 24. Juni letzten Jahres sahen, konnte sich heute an der Diskussion beteiligen. 



Wir tauschten unsere jeweiligen Neuigkeiten aus, sprachen kurz über fliegende Ameisen, und wie man sie aus der Wohnung fernhalten kann, verschwendeten zum ersten Mal seit langem kein Wort ans Corona-Virus  und dann waren unsere 40 Minuten um.

lästig aber harmlos

Dienstag, 23. Juni 2020

Wo Blumen blühen lächelt die Welt

In der heutigen virtuellen Sitzung spielte das Virus zum erstenmal eine untergeordnete Rolle.



Alan eröffnete die Diskussionen mit einem etwas trockenen Thema über die bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands.

Als nächstes wurde zwar das Corona Virus erwähnt, aber im Zusammenhang mit dem neuen Ausbruch wegen der problematischen Arbeitsbedingungen unter den Mitarbeitern des größten deutschen Schlachtbetriebs von Tönnies .  7000 Tönnies-Mitarbeiter (fast ausschließlich aus Ost-Europa) müssen mitsamt ihren Haushaltsangehörigen in Quarantäne.  Nicht zum erstenmal meinten wir, dass Supermärkte und Discounter ihre Preiskämpfe künftig an anderen Produkten als Fleisch austragen müssten.

Proteste von Umweltaktivisten vor dem Schlachtbetrieb

Jenny und Christine erzählten von einem spektakulären Anblick in Frieth, einem abgelegenen  Bergdorf in einer dünn besiedelten Region nördlich von Marlow.  Lieberhaber von Feldblumen kommen zur Zeit voll auf ihre Kosten.  Eine Fläche von 14 Hektar ist nämlich mit einer bunten Mischung wilder Blumen neugesät worden - ein Paradies für Naturliebhaber und wohl auch für die lieben Bienen und Vöglein.


Montag, 8. Juni 2020

Semper eadem

Heute konnten Wendy und Beryl einschalten.  Peter erzählte uns von seiner Briefmarkensammlung aber ansonsten dominierte das Virus unsere Diskussionen sowie das Rennen um einen Impfstoff.