Montag, 28. April 2014

Erwähnen Sie bloß nicht den Krieg!

Es gehört zu den britischen Deutschland-Klischees: 

Deutscher Gast: Würden Sie bitte aufhören, dauernd vom Krieg zu sprechen.
Fawlty: Ich? Sie haben doch angefangen
Deutscher Gast: Wir haben nicht angefangen
Fawlty: Doch, ihr habt Polen überfallen



Bei unserem Treffen am 28. April  haben wir leider diese Regel verletzt. Anlaß dazu war unsere Diskussion über den Film Unsere Mütter, unsere Väter, der am Wochenende im zweiten Programm der BBC zu sehen war.  Unser Fazit war, der Film sei sehr gelungen und brachte den Zuschauern die Geschehnisse sehr viel näher.  Einige von uns fanden allerdings manche Geschehnisse so brutal, dass wir nicht weiter zugucken konnten.


Montag, 14. April 2014

Ein schöner Kaffeklatsch

Bei unserem Treffen am 14. April haben wir wie immer viele Themen behandelt - u.a. das deutsche Gesundheitswesen und das Schulsystem.  Im allgemeinen fanden wir, dass die Deutschen so manches besser machen als wir.  Sie haben sogar die besseren Beschwerden als wir (seihe oben)

Wir haben im zweiten Teil die letzten drei Kapitel von Tonio Kröger besprochen.  Es geht  beim nächsten Mal mit Brechts Der Gute Mensch von Sezuan weiter.

Das nächste Treffen findet am 28. April zur üblichen Zeit statt.

Montag, 24. März 2014

Goethe und Skilehrer

An unserem Treffen am 24. März haben 9 von unserer Gruppe teilgenommen.  Julian berichtete leidenschaftlich von einem Besuch in Weimar und von einem für ihn unvergesslichen Aufenthalt im Hotel Alt-Weimar, in dem einmals Rudolf Steiner gewohnt hatte, als er 1882 bis 1897 als Herausgeber der naturwissenschaftlichen Schriften Johann Wolfgang von Goethes tätig war. Im Laufe seiner Vorführung hat er ganze Passagen von Goethes Gedichten aus dem Kopf vorgetragen, was sehr beeindrückend war.

Doyne hatte einen Zeitungsbericht über die schwierigen Arbeitsbedingungen von Skilehrern mitgebracht, wobei es eine lebhafte Diskussion über die Vor- und Nachteile von dieser Sportart folgte.

Das verschollene Flugzeug war auch Gesprächsthema.  Hoffentlich wird sich das Rätsel aufgeklärt haben, bis wir am 7 April wieder zusammenkommen.

Nach der Kaffeepause haben wir uns mit den  5. und 6. Kapiteln von Tonio Kröger beschäftigt.

Das nächste Treffen findet am 14. April statt.

Montag, 10. März 2014

Rekord bei Besucherzahlen verzeichnet

Bei unserem Treffen am 10. März nahmen dreizehn Mitglieder an der Diskussion teil (genauer gesagt - 12 Mitglieder und ein Ehrengast).

Das nächste Treffen findet am 24. März statt.  Macht euch bitte für die zweite Hälfte  mit dem 5. und 6. Kapitel von TK vertraut.  Vor der Kaffeepause wird es die übliche, rege Diskussionsrunde geben.

Freitag, 21. Februar 2014

Ich bin kein Mogler, oder?

In dem Buch Tonio Kröger habe ich die Vokabeln sehr schwierig gefunden. Ich habe mich entschieden, dass ich ein bisschen Hilfe benutzte und hier ist die Antwort - Eine kostenlose Version auf Englisch.
Ich bin kein Mogler, oder?
Roger

Montag, 10. Februar 2014

Volksabstimmung in der Schweiz

Volksabstimmung in der Schweiz begrenzt die Zuwanderung aus der EU

Doyne hat uns beim letzten Treffen auf die Abstimmung gegen Zuwanderung, die am Sonntag in der Schweiz durchgeführt wurde, aufmerksam gemacht.  In seinem Artikel aus der Süddeutsche Zeitung stand, dass mit 50,3 Prozent die Zustimmung für die Initiative der national-konservativen Schweizer Volkspartei „Gegen Masseneinwanderung“ denkbar knapp ausfiel.    Aus Enttäuschung über die Niederlage gingen Hunderte Menschen in den Großstädten Zürich, Bern und Luzern am Abend auf die Straßen, um weiterhin für eine offene Schweiz zu werben.

Wie diese Tweets zeigen, schämen sich viele Schweizer für das Wahlergebnis
Es scheint aber ein sehr hoher Anteil von Zuwanderern in der Schweiz zu sein: In den vergangenen fünf Jahren kamen jeweils knapp 80.000 Menschen aus dem Ausland in die Schweiz, 70 Prozent stammten aus der EU. Inzwischen hat das Land bei rund acht Millionen Einwohnern einen Ausländeranteil von etwa 25 Prozent. Das ist fast dreimal so viel wie in Deutschland.

Woher sie kommen, sehen wir anhand dieser Grafik


Freitag, 31. Januar 2014

Willkommen auf unserem neuen Blog


Unser nächster Treffen findet am 10 Februar um 10 Uhr in Waitrose statt.



Wir werden u.a. unsere Übersetzungen von dem unterliegenden Text vorstellen.  Die dazugehörenden Vokabeln dürften hilfreich sein, sowie der kurze Nachrichtenbericht von RTL, der unter diesem Link zu finden ist           tinyurl.com/prwxtkf


Not only the British but also the Germans are preparing for a big influx of migrants from Rumania and Bulgaria.
Since January 1st they have the same right to look for work in Germany and  Britain as members from the other EU states. 
For many people, however, the Rumanians and  Bulgarians are 'poverty-migrants' or even scroungers who want to exploit our welfare system.  Benefit rates in their countries are considerably lower. 
The conservatives have promised to take a hard line against cheats and some politicians are demanding a suspension of claims for at least 3 months.
Industry however is suffering from  a shortage of skilled labour and  hospitals, hotels and restaurants point out that they are reliant on immigrants who are prepared to work hard for low wages.



die  Armutswanderung  - poverty-led migration
Armutszuwanderer
Zugewanderter                                   - immigrants
der Zustrom                                        - influx
einen  Job  vergeblich  suchen           - unsuccessfully
Geld  von  den  Ämtern  bekommen - social services
Hartz  IV    beantragen                       - apply for
Sozialleistungen  beziehen                   - claim benefits
Bezüge = Rente/Arbeitslosengeld/Kindergeld
sich  um  Hartz  IV  Leistungen  bemühen - try to claim unemployment benefits
Anspruch  auf  Sozialhilfe  /  Hartz  IV  haben - have a right to
Aussetzung des Bezugs von Sozialleistungen - suspension of benefit claims
der  Sozialmißbrauch                          - abuse of the welfare system
der  Mißbrauch  von  Sozialleistungen
wer  betrügt,  der  fliegt                     - gets chucked out
Ausweisung  / jemanden ausweisen   - deportation / to deport sb.
hart gegen jemanden vorgehen         - to take firm action agains sb.
populistische  Äußerungen  von  der  CSU
Deutschland  muß  EU-Bürgern  Sozialhilfe  nicht  pauschal  zahlen,  wenn  sie  nicht  arbeiten - wholesale / across the board / blanket payments
einzelne  Gruppen  von  Sozialleistungen  ausschliessen
eine  dauerhafte  Aufenthaltsgenehmigung  haben
die    Löhne  /  Sozialhilfesätze    sind        geringer  /  höher  - benefit rates
die  Wirtschaft  sieht  es  gelassen
fehlende  Fachkräfte                           - a shortage of skilled workers
Pflegekräfte  werden  händeringend  dringend  gesucht  /  gebraucht
auf  ausländische  Fachkräfte  dringend  angewiesen  sein               - reliant on foreign workers
weisen  den  Eindruck  von  Sozialschmarotzertum  weit  von  sich  -  reject the impression of scrounging off the welfare state  (Schmarotzer                           - freeloaders, parasites


Dieser Artikel aus der Bild Zeitung handelt sich um das selbe Thema


BILD  Zeitung  11.1.14   Rumänen  und  Bulgaren  stürmen  den  Job-Markt

Zum  Jahreswechsel  fallen  die  letzten  Job-Schranken  in  der  EU:  Der  deutsche  Arbeitsmarkt  öffnet  sich  auch  für  Bulgaren  und  Rumänen.  Sie  brauchen  dann  keine  Arbeitserlaubnis  mehr,  um  nach  Deutschland  zu  kommen.

Noch  ist  unklar,  wie  viele  das  sein  werden.  Bulgarien  und  Rumänien  sind  die  ärmsten  Länder  in  der  EU.        Ihr  Bruttoinlandsprodukt  liegt  unter  der  Hälfte  des  EU-Durchschnitts.    Viele  Menschen  dort  leben  in  prekären  Verhältnissen,  Angehörige  der  Roma  etwa.     Sie  versprechen  sich  ein  besseres  Leben  in  Deutschland.

Die  CSU  will  ihnen  den  Zugang  zum  deutschen  Sozialsystem  erschweren.

Sie  fordert  eine  Aussetzung  des  Bezugs  von  Sozialleistungen  für  die  ersten  drei  Monate  des  Aufenthalts.    Sie  will  auch  härter  gegen  Sozialbetrüger  vorgehen.

So  müsse  es  in  diesem  Fall  nicht  nur  eine  Möglichkeit  zur  Ausweisung  der  Person,  sondern  auch  zur  Verhinderung  einer  Wiedereinreise  geben  -  nach  dem  Motto:    „Wer  betrügt,  der  fliegt”.

 Die  Zugewanderten  aus  den  beiden  Ländern  sind  oft  gut  qualifiziert,    finden  aber  häufig  nur  Jobs  im  Dienstleistungssektor,  in  der  Gastronomie  zum  Beispiel  oder  als  Erntehelfer.

Deutschland  ist  wegen  seiner  schrumpfenden  einheimischen  Bevölkerung  auf  Zuwanderung  angewiesen.    Laut  der  SPD  und  den  Grünen  sei  Arbeitnehmerfreizügigkeit  dazu    „ein  wichtiger  Beitrag“.

Städte  wie  Berlin,  Dortmund,  Duisburg  oder  Mannheim  werden  von  dem  Zuzug  chancenloser  Arbeitsuchender  aus  Osteuropa  besonders  betroffen.