Montag, 13. Dezember 2021

Hoch die Hände, Jahresende !

 Unser letztes Treffen des Jahres hat ganze 8 von unseren Teilnehmern und Teilnehmerinnen  angezogen.  Sally sorgte für stimmungsvolle Musik und Christine brachte Kekse mit.  Das Café versorgte uns mit heissen Getränken.  Das Zimmer hielten wir mit offenen Fenstern gut ventiliert.



Ein Video über Weihnachsstatistik samt Quizfragen war das Erste auf der Tagesordnung heute.  Alle hatten ihre 'Hausaufgaben' gemacht - nur Paul hatte sich phantasievolle Antworten für die Fragen ausgedacht, was ihm viel mehr Mühe hätte kosten müssen.  Respekt!

Danach nahm die Diskussion vieleUmwege über Pferde und Dressage, Vitamin D und Covid, den Ersten Weltkrieg und den Rücktritt der Marlower-U3A Schatzmeisterin.

Am Ende einigten wir uns, dass wir weiterhin abwechselnd per Zoom und 'Live' treffen würden, und dass Teilnehmer £2.50 pro Besuch zahlen müssten, um das Gebühr für unser Zimmer zu decken.  Ein Scheck über £10 würde also für 4 Monate reichen.  

Das war's also für dieses Jahr.  Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünsche ich Euch.

Montag, 22. November 2021

Virtuell - zum letzten Mal in diesem Jahr

 Unser heutiges Zoom-Gespräch stand ganz im Zeichen der Covid-Krise in Europa.  Wie man aus den Nachrichten erfährt, hat die vierte Welle Deutschland gerade mit voller Wucht erwischt und Österreich hat am Freitag angekündigt, angesichts der massiven vierten Corona-Welle ab Montag erneut in einen Lockdown zu gehen. Als erstes Land in der EU will Österreich obendrein eine Corona-Impfpflicht ab Februar 2022 einführen.   


Nebenbei wurden verscheidene Themen angeschnitten: etwa die Wokebewegung, die langen Heilungsprozessen bei Handgelenkverletzungen, und die enormen Kosten von Zahnkronen und Tierarztbehandlungen (am Beispiel eines Dackels mit Rückenproblemen).


Wir sehen uns wieder in der Kirche am 13. Dezember zum letzten Treffen dieses Jahres.

Montag, 8. November 2021

Wach, wacher am wachsten

 Unsere zweite Kirchen-Sitzung war ein großer Erfolg.  Gerade als wir meinten, wir waren vollständig, trafen neue Mitglieder ein.  Der Anblick von so vielen TeilnehmerInnen veranlasste Alan, ein Gruppenfoto zu machen. 

Ameisensch*ße,   Chineeeese, Fliege!

Peter kam frisch von seinem Spanien Aufenthalt an, und berichtete von einer elektrischen Panne mit dem Auto, was ihn bis zu seiner Ankunft in Marlow in Spannung hielt.

Christine brachte der Begriff woke ins Gespräch, eine Bezeichnung, die ihr und anderen in der Runde nicht geläufig war.

Brian erklärte, dass Menschen als woke bezeichnet werden, sie ein „erwachtes“ Bewusstsein für Ungerechtigkeiten, Ungleichheit und Unterdrückung von Minderheiten Ausdruck verleihen wollen. Der Begriff gelangte zu weiter Verbreitung als Folge der Erschießung von Afroamerikanern durch die Polizei in den Staaten.

Der Ort Negernbötel soll nicht mehr Negernbötel heißen – weil die Grünen den Namen für rassistisch hält. Seit dem Mittelalter trägt die norddeutsche Gemeinde den plattdeutschen Namen. Er hat mit Rassismus nullkommanix zu tun.

 Die Diskussion breitete sich auf eine Diskussion um geschlechterbewussten Sprachgebrauch aus , und  um Personen deren Geschlechtsidentität nicht  mit dem ihnen bei Geburt  zugeschriebenen Geschlecht übereinstimmt.  Transgender Leute also.  

Peter wies darauf hin, dass Busse und Strassenbahnen München, Nürnberg und Berlin künftig auf den Begriff „Schwarzfahren“ verzichten wollen.  Sie tragen damit der Tatsache Rechnung, dass die Sensibilität für Rassismus stärker geworden ist. Ansonsten ist Deutschland keineswegs gefeit gegen die Woke-Bewegung - weitere Beispiele im Anhang.

Gegen Ende des Treffens lasen wir eine Kurzgeschichte zum Thema Rente.

Diejenige, die Getränke bestellten, waren durchaus zufrieden.  Das neue Café ist ein großer Gewinn und die Preise angemessen.

Wir einigten uns auf ein Zoom Treffen am 22. November und danach wieder in der Kirche.  Ab Januar könnten wir eventuell ganz zu 'live'-Treffen übergehen.  

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  •  „Zigeunersauce“ wurde vielerorts aus den Kühlregalen und Speisekarten entfernt,  und von „Sauce ungarischer Art“ ersetzt.
  • Städte wie Stuttgart, Köln legen Straßen-Übergänge nur noch für „Zufußgehende“ an, um das männliche „Fußgänger“ zu umgehen.
  • Kinder können sich zu Karneval kaum noch als „Indianer“ oder „Scheich“ sehen lassen – damit würden „schmerzhafte Stereotype“ bedient, so besorgte „Erziehungsexperten“.
  • Schach gilt als problematisch – weil die weißen Figuren den ersten Zug machen dürfen.
  • Selbst die harmlose Frage „Woher kommst du?“ wird von den „Woken“ als Übergriff interpretiert.
  • Heftige Kritik gab es, als eine weiße Frau den Text einer schwarzen Frau übersetzen sollte. Das sei „verletzend“, behaupteten die Aktivisten.
  • Selbst Rastalocken oder das Tragen von Sombreros bei Weißen/Nicht-Mexikanern gelten als verdammenswerte „kulturelle Aneignung“, weil sie die Haare von Schwarzen nachahmen würden.

Montag, 25. Oktober 2021

Klein aber oho

Unser Zoom Treffen heute war etwas dünner besetzt als sonst, aber nichtdestotrotz füllten wir unsere 40-Minuten Zoomzeit mit interessanten Austauschen und Kommentaren.

Entschuldigungen für Anwesenheit kamen von Sally, Gloria, Brian, Doyne, Jenny, und der bettlägerigen Bärbel.

Zu Gast aus fernem Wales war Eva, ursprünglich aus Hamburg aber jetzt wohnhaft in Wales.  Peter schloss sich uns von seinem zweiten Wohnsitz in Spanien an und wir Übrigen von Marlow und den naheliegenden Dörfern.

Jim berichtete begeistert und ausgiebig von einem Gerschwin-Abend in der Methodist Kirche, Paul und Eva von den verzwickten Regelungen rundum Staatsbürgerschaftanträge und Wahlrechte und irgendwie kamen die Probleme zwischen Polen und der EU in die Diskussion.

Das eigentliche Thema, Cannabis-Legislation, wurde nicht eingehend besprochen, weil viele von den Teilnehmern heute fehlten.

Ganz am Ende machte Christine folgenden Vorschlag, nämlich dass wir vollzeitig zu einem Kirchen-Treffen übergehen.  Dieser Antrag kommt für den 8. November auf die Tagesordnung.


Montag, 11. Oktober 2021

Nie mehr Zoom

 Nicht ganz, aber wir haben den ersten Schritt gemacht ... denn heute zum ersten Mal in anderthalb Jahren (Trommelwirbel) schafften wir es, endlich live zu treffen, und zwar in unserem frisch renovierten Zimmer.

Um den Tisch sammelten sich neun wackere Mitglieder und plauderten über Gott und die Welt, als ob es diese heimtückische Pandemie nie gegeben hätte.

In unseren Unterhaltungen standen viele Themen zur Debatte -  von Örtlichen wie leere Tankstellen und fehlende Produkte in den Geschäften bis hin zu Deutschspezifischen wie die schwierigen Koalitionsverhandlungen und   Merkel Stofftiere.

Irdgendwie kam das Gespräch auf unsere ersten  Jugendjobs und Jim trumpfte  mit einem Bericht von seinem Teilzeitjob in einem Schallplattengeschäft in Liverpool, denn der Inhaber war nicht weniger als Brian Epstein, Beatles Manager und Popmusik Legende.  Unsere Erinnerungen an die Beatles berherrschten dann die Diskussionen für die nächsten 20 Minuten.


Eppstein (links) Jims damaliger Arbeitgeber und Beatles Entdecker

Was noch - Peter erzählte, dass er die deutsche Stattsbürgerschaft beantragen wird, nachdem die Regeln geändert worden sind.  Seit kurzem dürfe nämlich die Staatsbürgeschaft über die Mutter abgeleitet werden.  

Nicht zuletzt sollte nicht unerwähnt bleiben, dass das neue, professionel-wirkende Café in der Kirche eine Reihe von  hervorragenden Getränken anbieten kann und das zu günstigen Preisen.  Der Zimmerservice war wie früher freundlich und effizient durchgeführt.  

Das nächste Treffen findet am 8. November per Zoom statt und in einem Monat am 22.  sind wir zurück in der Kirche.

Montag, 20. September 2021

Verschoben aber nicht aufgehoben


Eigentlich wollte ich heute von unserer glorreichen Rückkehr in die Kirche berichten aber das Schicksal in Form von Bauschutt hatte andere Pläne.  Egal - wir fielen zurück in unser wohlgeübte Zoom-Muster  und plauderten munter weiter.

Es ging um Urlaub, haarsträubende Benzinpreise und Beryls neue Frisur.  Im Laufe der Gespräche stellte es sich heraus, dass vier in der Gruppe am Wochende ein Dorffest besucht hatten und zwar in Downley (Der Downley Day mit Akrobaten), Frieth, Naphill und Cookham Dene - ganz zu schweigen von dem 4-tägigen Pub in the Park Veranstaltung in Marlow.


Wir waren heute nur sechs Teilnehmer aber für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, gebe ich hiermit bekannt, dass unser live-Treffen zwar verschoben aber nicht aufgehoben war.  Am 11. Oktober - komme was wolle - treffen wir uns in der Kirche.  


Mittwoch, 8. September 2021

Volle Pulle voraus

 Nach unserer Unterbrechung für den Sommer kamen wir am Montag wieder zusammen - erholt, erfrischt und voller Tatendrang und Lebenslust.  Wir konnten Jim als neues Mitglied in der Gruppe willkommen heißen, und wir freuen uns auf eine längere Zusammenarbeit.

erholt, erfrischt und voller Tatendrang und Lebenslust

Die sechs Anwesenden berichteten kurz über ihre Aktivitäten während der Pause, wobei es sich herausstellte, dass keine(r) sich sehr weit von Haus und Garten bewegt hatte.  Eine Ausnahme waren Doyne und Jenny, die es bis Devon geschafft hatten.   

Der nächste Punkt auf der Tagesordnung war unsere Wiederkehr in die Kirche und in den renovierten Saal.   Die Umfrage ergab, dass 10 Befragten waren dafür, eine(r) dagegen und drei enthielten sich der Abstimmung.  Infolgedessen treffen wir uns wie geplant am 20. September in der Kirche.  


Es wurde dann weiter über dies und das geredet, meist belanglos aber Jim rät dringend von dem Amazon-Kauf der mini-Klima-Anlage  für Heim, Büro, Camping ab.  Das Gerät aus China zu £45 war gelinde gesagt eine Enttäuschung.  Im Prinzip bekommt man einen kleinen Ventilator mit Luftbefeuchtung und Nah von 0 Kühlleistung.  Wie die alten Römer so schön sagten: caveat emptor.

Ab Oktober sind die Termindaten wie immer am 2. und 4. Montag im Monat