Auslöser waren zwei sehr unterschiedliche Warnungen aus der Sunday Times:
Wes Streeting, der britische Verteidigungsminister, sprach von „1000 Tagen“, in denen Europa seine militärische Bereitschaft stärken müsse – ein Bild, das stark an klassische Konflikte erinnert: Armeen, Ausrüstung, Bündnisse.
Janet Daley hingegen argumentierte, dass ein voll entbrannter Krieg zwischen Großmächten heute keinen Sieger mehr hervorbringen könnte. Die eingesetzten Waffen würden jede gesellschaftliche Ordnung zerstören – weshalb ein solcher Krieg schlicht undenkbar sei.
Diese Gegenüberstellung führte uns direkt zu der Frage, wie moderne Konflikte tatsächlich aussehen. Die Beispiele, die wir besprachen, waren erschreckend konkret:
Hacker, die Supermarkt-Kühlschränke über die Abtauautomatik lahmlegen.
Eine Sicherheitslücke in PHP-Skripten, die Angreifern Zugriff auf interne Systeme verschafft.
Russische Fischtrawler und Forschungsschiffe, die Unterseekabel ausspionieren – ein stiller Angriffspunkt, der ganze Länder digital isolieren könnte.
Mei-Ling konnte uns eine Liste von dem Notwendigsten schicken – Wasser, haltbare Lebensmittel, Lichtquellen, Batterien. Nicht aus Panik, sondern aus Vernunft. Ein Thema, das heute erstaunlich aktuell wirkt.

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