Montag, 25. Januar 2016

Ein heißes Bad erfrischt den Körper, ein heißer Tee den Geist.

Beim zweiten Treffen im Januar war unser 'runder Tisch' voll besetzt.  Wir hatten auch ein volles Programm.

Zunächst kamen wir auf die U3A Wandergruppen zu sprechen.  Beryl hatte früher an der deutschsprachigen Gruppe teilgenommen aber der Gruppenleiter war ein bißchen zu eifrig bei der Sache, so dass es letztendlich keinen Spaß machte.  Sally konnte das zum Teil bestätigen, kann aber offensichtlich besser mit den Strapazen eines langen Geländemarsches zurecht kommen.

Der Text von Roger über einen defekten Kaffeevollautomaten sorgte dann für eine rege Diskussion über Kaffesorten, Teemischungen und die vielfältigen Kapseln, die heute auf dem Markt sind. Fazit: es geht nichts über das gute, alte Teasmade.

"sauteuer aber bald defekt"
Britische Wertarbeit 

Nach der Pause brachte Alan anhand von drei Beispielen einige Übersetzungen von Effi Briest ins Gespräch.  Es handelte sich um Wortspiele, die Übersetzer vor besonderen Problemen stellten.

Wir treffen uns wieder am 8. Februar.


Mittwoch, 13. Januar 2016

Prosit Neujahr

Am ersten Treffen nach Weihnachten waren die Themen für uns von den Nachrichten quasi vorgeschrieben.  Wir sprachen über die schrecklichen Vorgänge in Köln in der Silvesternacht sowie über die Überschwemmungen im Nordengland und ein eventuelles Hochwasser in Marlow.

Irgendwie kamen wir auch auf Einbrüche in Marlow zu sprechen, und die Vorbeugungsmaßnahmen, die wir treffen.  Doyne meinte, ein Hund sei die beste Abschreckung.

Vor Bowies früherer Wohnung in der Schöneberger Hauptstraße in Berlin
haben Fans Blumen und Kerzen niedergelegt, 

An dem Montag wurde auch der Tod von David Bowie verkündet.  Er hatte gerade seinen 69. Geburtstag gefeiert. Über 40 Jahre war er im Musikgeschäft tätig, und hatte sein neues Album „Blackstar“ erst ein paar Tage früher herausgebracht.
Von 1976 bis 1978 lebte er mit seinem Kollegen und Freund Iggy Pop in einer Siebenzimmer-Wohnung in der Hauptstraße 155 in Berlin-Schöneberg.  Um ihm zu gedenken, will die Hauptstadt nun eine Straße nach ihm benennen.

„Es gibt in Berlin eine künstlerische Spannung, die mir nirgendwo anders jemals begegnet ist. Paris? Vergiss es. Berlin has it.“ (David Bowie)

Es gab wie immer ein paar Entschuldigungen aber wir freuten uns über ein neues Mitglied.  Wir möchten Dich herzlich willkommen heißen, Terry!

Dienstag, 15. Dezember 2015

Tief verschneit liegt Feld und Wald...

Nicht ganz bei 12 Grad, aber immerhin ...

Nachdem Waitrose uns einen Korb gegeben hatte, erklärte sich Sally bereit, in die Bresche zu springen sozusagen und bot uns einen Zufluchtort an.  Dafür sind wir ihr sehr verbunden, nicht zuletzt für die Kaffee und Kuchen zur Halbzeit.

Die Gruppe überraschte Alan, den Convenor (zu Deutsch: Hiwi, Einberufer, Mädchen für alles, Handlanger) mit einer Weihnachtskarte und einem kaum verdienten Geschenk, was gar nicht nötig gewesen wäre.

Jahresendflügelfiguren

Viele Themen kamen bei dem Gespräch auf: u.a  Brücken in Marlow und Budapest, Weihnachtsschmuck, unsere Weihnachtsgebräuche, und die unklugen Entscheidungen, die Jugendlichen bei der Studiumwahl treffen.

Doyne und Jenny hatten einen Text über das angebliche Geheimverhältnis zwischen Prince Harry und Pippa Middleton mitgebracht.   Als treue Royalisten wollten wir als Gruppe keine weitere Stellung zu diesen unwürdigen Anschuldigungen nehmen :-) 

Also, das war's für dieses Jahr.  Wir trefffen uns wieder am 11. Januar am angestammten Ort.

Unseren unzähligen Lesern auf der ganzen Welt wünscht die Redaktion ein frohes Weihnachtsfest, friedvolle Festtage und alles Gute für das kommende Jahr.

Montag, 7. Dezember 2015

Zwei Themen standen auf der Tagesordnung für unser Treffen am 23. November.  Wir hatten vor uns einen Text von Judy über die Stellung von der deutschen Sprache in der Welt.  Es gäbe ein wachsendes Interesse daran.  Laut dem Artikel möge die deutsche Sprache viel weniger Muttersprachler als andere Länder haben aber wegen der Wirschaftsmacht stehe sie viel höher auf der Rangliste wichtiger Weltsprachen als man sonst erwarten würde.



Die neue Vertrauenwürdigkeit, die Deutschland geniesst, ergibt sich aus der sog. soft power, was der weichen Macht entspricht, die auf Grundlage kultureller Attraktivität entsteht.  Diese soft power  erlaubt einem Land Macht auszuüben, indem es wichtige politische Partner  beeinflußt, ohne wirtschaftliche oder militärische Anreize einzusetzen.

In der zweiten Hälfte sprachen wir über die Verkehrsprobleme in Marlow und insbesondere über Fahrradwege. Aus einem Artikel, den Jenny und Doyne mitgebracht hatten, lasen wir über ein Projekt in Berlin, wobei neue Fahrradwege unter U-Bahnbrücken angelegt wurden.  Einziger Haken für uns - wir haben keine solche Brücken.

Das nächste Treffen und wohl Letztes vor Weihnachten ist am 14. Dezember.

Dienstag, 10. November 2015

Ich merkele. du merkelst, er/sie/es merkelt

Wir kamen wieder am 9. November zusammen.  Doyne und Jenny leiteten die erste Diskussion anhand einer Rezension von dem Buch 'Er ist Wieder da' und dessen Verfilmung .


Das Buch und Film über den wiedererwachten Hitler halten den Deutschen einen Spiegel vor und zeigen wie das Deutschland von heute einen Hitler erneut aufnimmt, wie es sich von ihm (vielleicht) aus der „Volksseele“ sprechen lässt. Die Hitler Figur nimmt dem Volk die Scham, über verborgene Ängste zu sprechen, so dass die normalen Bürger, die ihm  begegnen, Vorurteile Fremdenhass und Politikverdrossenheit einfach so heraussprudeln.

Andere Themen, die einfach so aus uns heraussprudelten, waren Energiesparmaßnahmen und die Jugendsprache.  Anregung für das letztere Thema war ein interessanter Text, den Brian mitgebracht hatte. Der Begriff Alpha-Kevin wäre zuerst der Spitzenreiter bei der Langenscheidt Wahl, wurde aber dann von der Liste gestrichhen. weil er für "der Dümmste von allen"stand, und insofern als diskriminierend gilt.  Als Ersatz für Kevin ist  das Verb "merkeln" nachgerückt - als Ausdruck für maximale Passivität!


Das nächste Treffen ist am 23. November

Wir haben für das nächste Treffen einen Diskussionstext von Jenny mitgenommen - Diejenigen, die nicht dabei waren, können den Text hier herunterladen.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Die glorreichen Sieben

Die Schulen hatten Herbstferien, was sich offerbar auf unsere Teilnehmerzahlen ausgewirkt hat. Immerhin trafen sich sieben treue Mitglieder an einem heiteren Montagmorgen im Zentrum Marlows.

Wie geplant (siehe die vorherige Mitteilung) haben wir uns vorwiegend mit den zwei Themen 'Zeitumstellung' und der neuen 'Plastiktüten' Verordnung befasst.  Es gab ein reges Gespräch, das ohne eine endgültige Übereinkunft zu Ende ging - aber zum Glück fast ohne Handgreiflichkeiten.

Wir haben u.a. über E-Books gesprochen, denn wie unsere größte Buchhandelskette Waterstones berichtet, sind die Kindle-Verkäufe in den letzten Monaten komplett eingebrochen. Während der Verkauf gebundener Bücher um satte fünf Prozent gestiegen sei, wären die Verkaufszahlen für Amazons Kindle "im Großen und Ganzen verschwunden.

Wir stellen mit viel Schadenfreude fest, dass EBooks im Gegensatz zur gängigen Expertenmeinung die herkömmlichen gedruckten Bücher doch nicht ablösen werden, wenigstens in nächster Zukunft.

Das nächste Treffen findet am 9. November statt.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Die Zeitumstellung und "Sorry, die Tüte kostet 20 Cents"

Laut Plan treffen wir uns am kommenden Montag.  Wie ihr wisst, endet am Sonntag die Sommerzeit. Die Uhren werden in der Nacht auf Sonntag um eine Stunde zurückgestellt.  Das könnte ein interessantes Thema für uns sein und zu diesem Zweck habe ich einen kurzen Bericht aus den RTL Nachrichen aufs Blog hochgeladen, so wie einen kurzen Text mit ein paar weiteren Infos zur Geschichte des ganzen Verfahrens zu dieser Email angehängt.

Wenn Ihr euch einigermaßen mit den notwendigen Vokabeln und Argumenten damit vertraut machen könntet, können wir zuerst die jeweiligen Pro und Contra Argumente vorführen und dann unsere persönliche Stellungnahme zur Zeitumstellung erklären.




Und noch etwas von den Nachrichten am Freitag dem (oder den*) 23. Oktober - bald wird's auch keine kostenlosen Tüten in Deutschland geben.


* Bei der ersten Variante ist dem 23. Oktober ein Beisatz (Apposition) im Dativ, bei den 23. Oktober handelt es sich dagegen um ein Aufzählungsglied im Akkusativ