Montag, 28. März 2022

Vom Winde verweht

 Stell dir vor, die Krise in der Ukraine blieb heute unerwähnt, stattdessen ging es um örtliche Gegebenheiten, etwa die Tatasche, dass es nur noch eine Bank in Marlow gibt, dass Hunts, unser beliebter Eisenwaren- und Heimwerkerladen, dicht machen musste und dass Sand vom Winde verweht aus der Sahara zu uns gelangte.  Peter loggte aus seiner Hacienda in Spanien ein, und meinte die Strassen und Autos in seiner Gegend waren regelrecht mit Sand bedeckt und der Himmel ganz rot.  Schuld daran ist das Zusammenspiel eines Tiefdruckgebiets  über dem Atlantik und einem Hoch  über der Ostsee. Der Druckunterschied zwischen beiden sorgt dafür, dass derzeit Luft aus der Sahararegion weit nach Norden befördert wird - und mit ihr der Staub.


P&O kam ins Gespräch und dann die frühere Fähre-Verbindung zwischenHarwich und Hamburg, was wir sehr vermissen.

Wir bildeten heute eine etwas kleinere Runde von sechs Personen.  Beim nächsten Mal treffen wir uns in der Kirche.  Dass unser Treffen mit dem ersten Tag der Schulferien zusammenfällt, ist ominös.  Das bedeutet erfahrungsgemäß hohe Ausfallquoten.  Mal sehen wieviele Teilnehmer sich am 11. April melden.


Montag, 14. März 2022

Krieg und kein Ende in Sicht

 Bei unserem Zoom Treffen vor zwei Wochen gaben es die ersten Anzeichen von Problemen in der Ukraine aber zwei Wochen später ist das volle Ausmaß des russichen Vormarshes klar zu sehen.

Unsere elf Teilnehmer in der heutigen Runde reagierten bestürzt auf die Entwicklungen.  Verständlicherweise dominierte das Thema die erste Hälfte unseres Treffens. Beryl berichtete ausführlich über den Beusch des Alt-Kanzlers Schröder nach Moskau.  Der Gasprom-Lobbyist und ehemalige Bundeskanzler sei überzeugt davon, dass er als „ehemaliger Staatsmann und Bürger“ aus einer stärkeren Position heraus verhandeln könne als ein Abgesandter der deutschen Regierung. Beryl äußerte sich sehr skeptisch, dass Putin sich von Schröder aufhalten lässt. Mehr als die Hoffnung auf ein Wunder könne das nicht sein.


Nach der Kaffeepause war ein Stimmungswechsel dringend nötig und mit etwas Erleichterung beschäftigten wie uns mit den verschieden Ausdrücken für das englische Verb 'stop':  einstellen, abhalten, haltmachen, stillstehen und einige mehr.

Zu guter Letzt konnte wir über ein paar russische Witze lachen.  etwa: 

- Hallo, ist da das Restaurant?

- Ja, hallo.

- Wir würden gernen einen Tisch für 7 Uhr bestellen.

- Ok, was ist mit den Stühlen?


- Schaffner! Was soll das! Was für einen Zug haben Sie hier - ich bin gerade eingestiegen, als mein Koffer schon gestohlen wurde.

- Kein Wunder. Es ist ein Schnellzug.

Das nächste  Treffen findet am 11. April per Zoom statt.

Montag, 28. Februar 2022

Putin und Ratten

 Der russische Einmarsch in die Ulraine dominierte die heutigen Gespräche bis wir nicht ganz zufälligerweise auf den Befall von Ratten und anderen Schädlingen im Haus oder Garten  kamen.

Doyne und Jenny haben das Thema ausgelöst, in dem sie ihre Teilnahme an der Konferenz abbrechen mussten, weil sich der Rattenfänger an der Tür gemeldet hat.  Es gäbe nämlich einen Befall von Eishörchen auf dem Dachboden.  Die Diskussion breitete sich dann auf Muntjacks, Ratten, Mäuse, Ameisen, Füchse, Milane und Kaninchen aus.**

Kurz bevor Zoom unseren Diskussionionen schlagartig ein Ende setzte, lies uns Beryl einen Brief an die Königen von Ukrainischen Soldaten vor.  Sie drückten dabei ihre Dankbarkeit aus, für die Gegelenheit an einem Englischkurs teilzunehmen.  Beryl äußerte die Hoffnung, dass die Soldaten, die sie damals kennengelernt hatte, sicher über den  gegenwärtigen Konflikt kommen würden.  An diesen Wünsch schliessen wir uns alle an.

**  Keine(r) hat heute Schlangen erwähnt ...



Montag, 14. Februar 2022

Si vis pacem, para bellum

An diesem Montag morgen gab es nur ein Thema - ob ein Großangriff Russlands auf die Ukraine denkbar sei.  Viele in unserer Runde deuteten darauf hin, dass Putin jegliche Angriffspläne zwar bestreitet, sie hätten aber kein Vertrauen zu ihm.  Die Rolle Deutschlands interessierte uns auch.  Waffenlieferungen lehnt die Regierung strikt aber, schenkte stattdessen 5000 Helme.  



Auf der Tagesordnung stand heute ein weiterer Versuch, uns mit problematischen Synonymen auseinanderzusetzen.  Diesmal ging es um die verschiedenen Begriffe für das Englische 'change'.

ändern, wechseln, tauschen, wandeln, sich verändern, verwandeln usw.   Die zugehörigen Quizfragen waren zumeist souverän beantwortet - ein Beweis, dass unsere werten Mitglieder ihre Hausaufgaben gemacht hatten.  Hier ein paar Beipiele:

  • Können wir unsere Plätze _________________?  (ganz woanders sitzen)
  • Das Wetter hat sich __________________________________  
  • Wir müssen die Bestimmungen __________________________________  
  • In den letzten 50 Jahren hat sich die weltpolitische Situation grundlegend ___________  .
  • Die Tatsache ist nicht mehr zu __________________________________  
  • Mein Mechaniker hat den Akku gegen einen vollständig aufgeladenen Akku _________

Alan bat dann um einen Gefallen.  Ihm wurden einige mini-whiteboards für den Gebrauch in seinem Anfängerkurs geschenkt und er wollte den Spender mit einem Foto bedanken.  Unsere Leute hatten nichts dagegen, stellvertretend für die Anfänger zu stehen.  Jeder hatte die Ausfgabe, 5 Berufe/Jobs auf die Tafel zu schreiben und die Ergebnisse mit der Klasse zu teilen - in dem Anfängerkurs hätten wir dann diese Wörter weiter in Sätzen geübt, aber das war heute nicht so wichtig.  Wichtig war das daraus resultierende Foto - ein sehr Gelungenes.  Vielen Dank  liebe U3A-er.  


Und das nächste Mal per Zoom am 14. März.

Dienstag, 25. Januar 2022

Warum mögen Eier keine Witze?

 Das Dauerthema Covid wurde am Anfang des heutigen Zoom-Treffens angeschnitten aber wir zogen gleich zu erfreulicheren Fragen weiter.  Etwa zu Brians langer Sage mit Geschirrspülmaschinen;  und zwar wie er sein Geschirr von unschönen Kalkablagerungen freihalten könnte. Das führte zwangsläufig zu einer kurzen Diskussion rundum den Härtegrad unseres örtlichen Wassers und die Notwendigkeit regelmäßigen Entkalkens.  Auch wenn viele Geschirrspül-Tabs heute Salz enthalten, sollte es trotzdem regelmäßig nachgefüllt werden.  Salz kann nämlich Kalzium und Magnesium vom  Wasser enziehen; beide Stoffe seien verantwortlich, dass sich Kalk auf dem Geschirr ablagert.   Und hier endet die Wissenschaftsstunde !

Sally brachte einen Bericht von Countryfile ins Gespräch.  Wegen eines Ausbruchs von Vogelgrippe müssen Betriebe mit Freilandhaltung ihre Eier nun umdeklarieren - auf Bodenhaltung. Denn Geflügelhalter dürfen ihre Tiere aus Schutzgründen nicht mehr ins Freie lassen.   Fazit: bald läuft die dreimonatige Frist aus, die den Bauern erlaubt, Eier von Freilandhennen noch als Freilandeier zu verkaufen, wenn die Tiere ausschließlich im Stall gehalten wurden.



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Der Arzt sagt: „Ich habe schlechte Neuigkeiten 

- Sie haben nur noch 5 Minuten zu leben.“ 

- „Das ist ja fürchterlich - können sie nicht etwas für mich tun?“ 

- „Aber natürlich - ich kann ihnen ein Ei kochen…

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Unsere Bemerkungen zu Edwina Currie und die Salmonella-Affäre von 1988 werde ich aus Zeitmangel nicht weiter kommentieren.

 Von Eiern kamen wir irgendwie auf den Lieferservice für Lebensmittel.  Paul und andere schwören darauf.  Die jeweiligen Vorzüge von Waitrose, Sainsburys und Lidl bzw Aldi bildeten dann das nächste Thema.  Christine konnte bestätigen, dass die Umbauarbeiten für unseren neuen Lidl sind bereits unterwegs. 

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Ich habe gerade ein Ei und ein Huhn bei einem Online-Händler bestellt.

Ich sag dir dann welches zuerst da war.

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Wir freuten uns, dass sich Eva aus Cardiff uns heute anschliessen konnte. Wir treffen uns demnächst in der Kirche am Valentinstag 💕💘

Und warum mögen Eier keine Witze?    Weil sie sich immer kaputt lachen 😂😂


Montag, 10. Januar 2022

Neues Jahr, neues Glück

Die rege Teiltahme an der heutigen Sitzung war sehr erfreulich.  Schecks für die Finanzierung des Saales wurden eingesammelt und dann ging es los mit einer Diskussion um neue Vorsätze fürs neue Jahr.


Wir hatten eine ganze Reihe von Ideen und Ziele bzw. Ausreden:

  • Nein, ich mach einfach mein Ding, da brauch ich keine guten Vorsätze.
  • Meine guten Vorsätze habe ich eigentlich das ganze Jahr über.
  • Gute Vorsätze habe ich nicht.  habe eine super gute Familie, gute Arbeit und ein schönes Leben. wozu brauch ich da noch Vorsätze ????
  • Ich habe mir mal wieder keine guten Vorsätze vorgenommen. Dann ist es auch nicht so deprimierend, wenn es nicht klappt.
  • Den einzigen Vorsatz den ich für das neue Jahr hab, ist der nicht nur zu Silvester neue Vorsätze zu haben 
  • mal schauen wie es wird!!! 
  • Wenn ich es schaffe, mehr Kontakte knüpfen u. pflegen, 
  • Einfach mehr raus gehen, 
  • Nur einer: nicht mehr so viel rumstressen. Das Leben ist wirklich viel zu kurz, man sollte eher mehr Spass haben jedes Jahr, nicht weniger. 
  • Endlich mal richtigen Urlaub machen. 
  • Den Leuten immer die Meinung sagen 
  • Einer alten Frau über die Straße helfen, ob sie will oder nicht 
  • Endlich mal zur Blutspende gehen, Nadeln sind gar nicht so schlimm 
  • Einen Organspendeausweis beantragen
  • Ich hab mir vorgenommen, mir nichts vorzunehmen. 
Anschliessend beschäftigten wir uns mit dem englischen Verb follow und die vielen Synonyme auf Deutsch.  Es folgte (see what I just did!) die folgende Aufgabe.  

Das nächstesTreffen erfolgt (schon wieder!) per Zoom und danach am 24. Februar in der Kirche


Montag, 13. Dezember 2021

Hoch die Hände, Jahresende !

 Unser letztes Treffen des Jahres hat ganze 8 von unseren Teilnehmern und Teilnehmerinnen  angezogen.  Sally sorgte für stimmungsvolle Musik und Christine brachte Kekse mit.  Das Café versorgte uns mit heissen Getränken.  Das Zimmer hielten wir mit offenen Fenstern gut ventiliert.



Ein Video über Weihnachsstatistik samt Quizfragen war das Erste auf der Tagesordnung heute.  Alle hatten ihre 'Hausaufgaben' gemacht - nur Paul hatte sich phantasievolle Antworten für die Fragen ausgedacht, was ihm viel mehr Mühe hätte kosten müssen.  Respekt!

Danach nahm die Diskussion vieleUmwege über Pferde und Dressage, Vitamin D und Covid, den Ersten Weltkrieg und den Rücktritt der Marlower-U3A Schatzmeisterin.

Am Ende einigten wir uns, dass wir weiterhin abwechselnd per Zoom und 'Live' treffen würden, und dass Teilnehmer £2.50 pro Besuch zahlen müssten, um das Gebühr für unser Zimmer zu decken.  Ein Scheck über £10 würde also für 4 Monate reichen.  

Das war's also für dieses Jahr.  Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünsche ich Euch.