Dienstag, 10. April 2018

Terroristen oder Spinner?

Das Programm heute umfasste eine thematisch breite Palette.

Peter (nicht zu verwechseln mit dem selbsternannten König von Deutschland, siehe  unten) eröffnete die Runde mit Informationen über seine Familie in Deutschland.  Es ging weiter mit der Reichsbürger-Razzia in drei Bundesländern vor zwei Tagen .  Bärbel erklärte wie die selbsternannten „Reichsbürger“ die Bundesrepublik als Staat nicht anerkennen  und behaupten, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Gerichte, Bußgeldbescheide oder auch Steuerforderungen betrachten sie deshalb als nichtig. Einige Anhänger vertreten rechtsextremistische Positionen. Das „Königreich Deutschland“ sieht sich nach eigenem Bekunden als „Rechtsnachfolger” des Deutschen Reichs. Ihr Ziel: „die bundesrepublikanische Ordnung durch eine neue staatliche Ordnung zu ersetzen.

Terrorist oder Spinner


Als ob das nicht genug wäre, besprachen wir die Streitigkeiten zwischen Kurden und Türken, die zunehmend auf deutschem Boden ausgetragen werden.  Neulich zogen mehr als 20 000 Kurden durch die Kölner City, weil sie gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien protestieren.  2000 Polizisten mußten Zusammenstöße mit Türken verhindern.

Andrere Themen wurden kurz angeschnitten: u.a. die Aufbewahrung vom Giftmüll in Salzbergwerken sowie Batterienwiederverwertung und das Ziel von geschlossenen Materialkreisläufen und nicht zuletzt die gravierende Wohnungsnot in deutschen Großstädten.



Mittwoch, 28. März 2018

Wird das „weiße Gold“ dann auch so teuer wie Gold?

Ein Thema beherrscht die Schlagzeilen zur Zeit und dasselbe Thema stand im Mittelpunkt unserer Diskussionen heute - die Vergiftung des ehemaligen russischen Spions in Salisbury.  In unseren Gesprächen konnten wir auch nicht die Bildung der Große Koalition unerwähnt lassen, sowie Nachrichten aus der Welt der Wirtschaft, denn der Sohn eines Reisbauern ist auf einen Schlag Daimlers größter Einzelaktionär geworden.  Liu Shu gilt als erfolgreichster Autounternehmer in China und hat gerade  9,69 Prozent der Daimler-Aktien gekauft.



Auch die kuklinarischen Genüße kamen an diesem Montag nicht zu kurz. Es kam die schokierende Nachricht, dass Deutschlands Lieblingsgemüse unter der neulichen Kältewelle leidet.  Die Großhandelspreise für Spargel liegen im Schnitt bei 16 bis 17 Euro pro Kilo.  In den Supermärkten müßte man bis zu 23 Euro bezahlen.

das weiße Gold

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Schneechaos

Das letzte Treffen des Jahres musste wegen Unmengen an Schnee ausfallen.

Mieke hatte freundlicherweise ihr Wohnzimmer als Treffpunkt angeboten aber nach vielen Absagungen von eingeschneiten Mitgleidern traf sie die schwierige Entscheidung das sprichwörtliche Handtuch zu werfen.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht Euch Alan

Die weiße Pracht liegt Marlow lahm

Das nächste Treffen findet nicht ganz plangemäß am 15. Januar statt - und dann am 29. Januar

Freitag, 1. Dezember 2017

Flucht aus dem Baltikum

Am leztzen Treffen im November unterhielten wir uns mit einem Filmquiz von Jenny und Doyne, wobei eine typische Frage hieß "Chaos für Frau Austen" - wozu die Antwort, die wir raten mussten, lautete 'Calamity Jane'.

Nach der Pause hatten wir die Gelegenheit noch einmal über die erstaunliche und abenteuerliche Reise von Peters Mutter zu erfahren.  Anhand der Dokumente, die er mitgebracht hatte, bekamen wir einen Einblick in ihre Flucht im Jahre 1945 vor den Russen.

Königsberg vor dem Krieg


Das nächste Treffen findet am 11. Dezember statt - möglicherweise bei Mieke.

Donnerstag, 16. November 2017

Ein geschichtsträchtiges Heftchen

Das Treffen an diesem Montag war dünn besetzt.   Wir haben wie üblich viele Themen angeschnitten - Berlin, Beamte, Armut und ganz am Ende sorgten einige Dokumente, die Peter mitgebracht hatte, für viel Interesse.  Unter ihnen war der Ahnenpaß seiner Mutter, ein geschichtsträchtiges Heftchen.



Dieses Thema wird uns beim nächsten Treffen am 27. November weiter beschäftigen

Dienstag, 31. Oktober 2017

Achtung Kängurus

Es fehlten an dem 30. Oktober einige unserer treuen Mitglieder - sie waren entweder bettlägerig oder verreist.



Nichtdestotrotz setzten die Gesunden und Hinterbliebenen ihre Diskussionen tapfer fort.
Christine beklagte sich über erneute Stromausfälle in Frieth, viele Meinungen wurden zum Unabhängigkeitserklärung in Catalonien geäußert und irgendwie kam das Gespräch auf deutsche Beamte.  In einem Email aus Australien ließ Brian uns wissen, dass viele Kängurus ihren Tod auf den Straßen finden. Wer dort lebt, braucht ein großes, hohes Geländefahrzeug mit einer so genannten »Roobar«, um sich im Falle einer Kollision mit einem Känguru selber zu schützen und das Auto vor erheblichem Schaden zu bewahren. Dem Känguru kann leider nur noch selten geholfen werden.



Es gab eine ganze Reihe von anderen Themen, die nebenbei angeschnitten wurden, aber der Convenor hat offenbar das Protokoll etwas nachlässig geführt.

Nächstes Treffen am 13. November.

Freitag, 13. Oktober 2017

Sag's auf Färöisch, Google!

Unser kleines Zimmer bietet 12 Sitzplätze und alle waren besetzt, als wir die neuesten Entwicklungen bei den Brexit Verhandlungen diskutierten.  Das Gespräch kam dann über die üblichen Umwege auf die unterscheidliche medizinische Versorgung in Deutschland und GB.

Jenny und Doyne hatten einen interessanten Text für uns vorbereitet, und zwar über eine neue Übersetzungsdienst von den Faröer-Inseln. Google hat bislang diese Sprache nicht in seinen Dienst aufgenommen.



Wie geht's?
Hvussu hevur tú tað? (Kvuss-u hev-ur too tay?)
Gut, danke
Gott, takk. (Gohtt, takk)
Wie heißen Sie?
Hvussu eita tygum? (Kvuss-u eit-a tyg-um?)
Wie heißt du? 
Hvussu eitur tú? (Kvuss-u eit-ur too?)
ich heiße ______ . 
Eg eiti ______ . (Ey eit-i _____ .)
es freut mich, Sie kennenzulernen 
Stuttligt at hitta teg. (Stut-leegt at heett-a teyh)
Bitte
Gerið so væl. (Jer-ih soh vyel)
Danke
Takk fyri. (Takk fi-reh)

Einige Mitglieder beschwerten sich über die schlechte Akoustik in unserem Zimmer.  Wenn zwei oder drei auf einmal sprechen, kann man kaum verstehen, was gesagt wird.  Das ist wohl zum Teil auf unser fortgeschrittenes Alter zurückzuführen aber ein bißchen mehr schalldämpfende Materialien in dem Zimmer würden nicht schaden.