Donnerstag, 30. April 2020

Wir bleiben zuhause

Zum zweiten Mal trafen wir uns virtuell.  Neun Teilnehmer konnten an diesem Montag erfolgreich einloggen.  Inzwischen haben wir alle gelernt, wie man sich in einer Video-Konferenz zu benehmen hat, so dass die Diskussionen reibungslos verliefen.



Bärbel berichtete von ihren Erfahrungen mit lautem Geschlechtsverkehr im Garten - unter Igeln.  Christine erzählte uns von ungezogen Kühen jenseits ihres Gartenzauns.  Ansonsten berührten die Diskussionen verschiedene aktuelle Corona-Themen, etwa das Basteln von Masken, Gartenarbeit, den ausbleibenden  Sommerurlaub sowie rissige Haut an den Händen.




Samstag, 11. April 2020

Husten - wir haben ein Problem

Wegen der anhaltenden Lockdown-Verordnung ersetzten wir unser Montag_Treffen mit einer VideoKonferenz - die erste seiner Art in dem langjährigen Bestehen unserer Gruppe.

Sieben oder acht konnten einloggen.  Unser wertes Mitglied Brian war die treibende Kraft hinter diesem Sprung ins Unbekannte. 

Es wurde schnell klar, dass neue Anstandsregeln für das Sprecherwechseln erforderlich sind - hoffentlich kommen wir bei wiederholten Versuchen besser zurecht.



Und damit tschüs bis das nächste virtuelle Wiedersehen ...

Donnerstag, 12. März 2020

Hand in Hand gegen das Corona Virus

Im Laufe unseres Treffens am Montag zählten wir 12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aber nicht alle zur selben Zeit.

Es ging zuerst um das Corona Virus - was denn sonst !?   Jede(r) konnte berichten von betroffenen Bekannten, stornierten Urlaubsplänen  oder ausgefallenen Veranstaltungen.


Für heute ist bei uns Besuch angemeldet
Nach der Pause bekamen wir Besuch von Paul, der wegen Krankeit seit November fehlte.   Wir haben seine Anwesenheit in der Gruppe vermisst und hoffen, dass er weiterhin Fortschritte bei seiner Erholung macht.

Wir hatten nicht allzuviel Zeit übrig für das Hauptthema, nämlich eventuelle Fahrtüchtigkeitstests für Senioren.  Vielleicht werden wir die Thematik noch einmal in zwei Wochen aufgreifen, denn wir müssen uns alle früher oder später damit beschäftigen, es sei denn jemand das Geheimnis der ewigen Jugend entdeckt - und zwar bald!


Nächstes Treffen am 23. März

Montag, 24. Februar 2020

Die glorreichen Sieben

Mit nur sieben TeilnehmerInnen hatten wir heute perfekte Bedingungen für einen regen Meinungsaustausch. 

Das stürmische Wetter und die damit verbundenen Überflutungen sowie der grassierende Coronavirus bildeten die ersten Themen heute, bevor wir uns einem Artikel über einen neuen Nachtzug von Wien nach Brüssel wendeten.  Danke an Sally für diesen interessanten Text.  Laut Artikel wirkte alles im Schlafwaggon 'etwas abgewohnt'.  Ein schönes Wort, das soviel wie 'shabby' oder 'worn' bedeutet.  Nicht zu verwechseln mit abgewöhnt.

Bloß keine Panik !

Nach der Pause lasen wir einen Brief vom jüdischen Schriftsteller Lion Feuchtwanger, dessen Haus 1933 beschlagnahmt wurde, als er sich auf einer Vortragsreise in den USA befand. Der ironisch bittere, melancholische Ton des Briefes an den neuen (unbekannten) Hitler-treuen Einwohner konnte man in jeder Zeile erkennen.

Am Ende kamen wir irgendwie auf das Thema E-Scooters.   Sarah plädierte für eine offizielle Zulassung der E-Tretroller nach deutschem Vorbild, um kurze Distanzen vor allem in Großstädten mit solchen umweltfreundlichen Hilfsmitteln zu überbrücken.

Wie sich Sarah die Zukunft in Marlow vorstellt

Nächstes Treffen am 9. März

Mittwoch, 12. Februar 2020

Vom Winde verweht

Die Runde am Montag begann mit einem Austausch von unseren Sturm-Ciala Erlebnissen. 

Foto von Doynes Daschcam


Alan hatte einige Objekte in seinem Garten gesammelt und aktuell stehen zum Verkauf:


  • 6 Trampoline
  • 43 Dachziegel
  • 1 Kugelgrill ohne Deckel
  • 1 grosse Blechtafel
  • 27 Zaunlatten in verschiedenen Größen
  • 1 Plastikpool
  • 2 Sandkästen
  • 1 Pavillion


Schreibt ihn an für Preise. Neue Ware werden am Wochenende im Laufe von Sturm Dennis erwartet


  • Korrektur: 4 Trampoline stehen zur Verfügung. 2 sind weitergeflogen


Die Neuigkeiten aus der Thüringe Landwahlen wurden schnell abgehakt.  Es stellte sich fest, dass auch Bärbel nicht richtig durchblickte. 

In der zweiten Hälfte und nach Erfrischungen ging es weiter mit einer Diskussion über Lebensmittelpreise.  Anhand eines Artikels aus der Bild Zeitung erfuhren wir, dass die wahren Kosten der Lebensmittel seien nicht im Preis enthalten.  Denn das Preisetikett am Kühlregal zeige nicht die Umweltkosten, wie etwa CO2-Emissionen, die für die Produktion der Lebensmittel entstanden sind. Die Milch im Supermarkt sei sogar durch versteckte Kosten eigentlich das Doppelte wert.  Einige Mitglieder plädierten für einen eingeschränkten Fleischverzehr, was nicht allgemeine Zustimmung fand.


Nächstes Treffen am 24. Februar

Freitag, 31. Januar 2020

Am Ende wurde gelacht

Am Montag haben wir unseren eigenen unoffiziellen Krisenstab gebildet und uns mit dem Ausbruch des Cornavirus beschäftigt.  Die Vorstellung, dass ein gefährlicher Erreger von Schlangen auf Menschen überspringen kann, war allen Beteiligten etwas unheimlich.    Aus einem Artikel zum Thema merkten wir folgende Vokabeln:



die Seuche disease, plague, epidemic
sich ausbreiten to spread, disseminate
vom Virus betroffen sein affected by  (das Virus)
auf Menschen überspringen jump
ansteckende Krankheiten infectious
Mensch-zu-Mensch-Übertragung    human to human transmission
eine Erkältung usw. einschleppen spread, pass on
der Erreger pathogen
Gegenmaßnahmen treffen take counter-measures
den Notstand verhängen impose a state of emergency
ein Krisentreffen einberufen call, set up a meeting
höchste Priorität einräumen give, accord top priority
eine Arbeitsgruppe einrichten set up, create, establish
das weitere Vorgehen koordinieren the way forward, how to proceed
Teams entsenden deploy, dispatch
die Verbreitung verhindern prevent the spread
hart durchgreifen crack down on, take tough action
im Eiltempo at top speed, in overdrive, on the double
von der Außenwelt abgeschottet sein isolated, sealed off
vertuschen cover up, hush up
gut gewappnet für etwas well equipped
das Risiko ist als gering einzuschätzen deem, consider

Ansonsten ging es um den Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus.  Wir stellten im Laufe unseres Gespräches fest, dass die beste Versicherung gegen Völkerhass, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus ist und bleibt die Erinnerung an und die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte - freilich kein origineller Gedanke aber er muss immer wieder betont werden und durch gute Beispiele an die nachkommende Generation weitergegeben.

Nach zwei schwerwiegenden Themen sorgte eine kleine Witzrunde für Erleichterung.  Etwa:

Zahnarzt zum Patienten: „Das kann jetzt ein bisschen weh tun.“
Patient: „Kein Problem“
Zahnarzt: „Ich habe seit 3 Jahren ein Verhältnis mit Ihrer Frau.“


Anton, findest du, dass ich dir eine schlechte Mutter bin ?
-   Ich heiße Paul.

Das nächste Treffen findet am 10. Februar statt

Montag, 13. Januar 2020

Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!

Zehn Teilnehmer versammelten sich zum ersten Treffen im neuen Jahr.  Drei wichtige aktuelle Themen standen im Raum:  der Rummel um Harry & Meghan, Buschfeuer in Australien und der Abschuss des zivilen Flugzeuges im Iran.  Wir hatten Verständnis dafür, dass   jeder  von Harry & Meghans Schritte  von  Millionen  Augen  beobachtet wird,  jedes  Wort,  jede  noch  so  beiläufige  Bemerkung  auf  die  Goldwaage  gelegt  und  kommentiert .  Nur:  Genau  das  ist  das  Schicksal  jedes  Royals.  They can't have their cake and eat it (Anm. d. R:  siehe Titel dieses Beitrages)

Die deutschen Medien sind genaus so faziniert von der königlichen Familie wie wir
In der Pause unterhielt uns Bärbel mir einem lustigen Bericht von ihrem ereignisreichen Singles-Urlaub in der Schweiz.  Trotz aller komischen Missgeschicke und der zum Teil sonderbaren Mitreisenden hat sie sich anscheinend letztendlich köstlich amusiert.

Irgendwie kam das Gespräch auf Feuerwerke - Doyne und Jennys Sohn war von einem qualvollen Besuch an der Londoner Silverster-Veranstaltung zutiefst entäuscht.  Wir fragten uns, ob es sich noch lohnt, eine mühevolle Reise zu solchen Mega-Ereignissen auf sich zu nehmen, wenn man eine viel bequemere Erfahrung vom Sitz vor dem Fernseher gewinnen kann.